Nina Burri Sie wandert aus: «In der Schweiz habe ich alles erreicht»

Sie feiert in der Schweiz grosse Erfolge, beeindruckt immer wieder mit ihrer Beweglichkeit: Nina Burri. Nun zieht es die Schlangenfrau in die grosse, weite Welt! Mit Ehemann Stefan Schwitter wandert sie im Sommer in die USA aus.
Nina Burri Knie
© RDB/SI/Thomas Buchwalder

Der Abschied von der Schweiz fällt Nina Burri nicht schwer: «Höchstens die Schokolade wird mir fehlen», sagt sie.

Mit dieser überraschenden Nachricht gab Nina Burri, 35, bei den «Glorys 2013» zu reden: Die Schlangenfrau verriet gegenüber «glanz & gloria», dass sie gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Stefan Schwitter, 30, in die USA auswandern wird. Gegenüber SI online verrät sie nun, was die Beweggründe dafür sind.

«In der Schweiz habe ich alles erreicht, was ich mir hätte wünschen können. Nun muss die Karriere weitergehen», sagt die Schlangenfrau. Es sei ihr wichtig, die Welt zu sehen, neue Herausforderungen anzugehen. «Die Schweiz hat viele tolle Shows, dennoch ist es begrenzt.» Sie wolle nicht langweilig werden, die Weiterentwicklung sei wichtig. Zudem sei sie hier ziemlich alleine mit ihrer Kunst. «In den USA gibt es so viele Möglichkeiten.» Auch für ihren Mann Stefan Schwitter, der als Personaltrainer arbeitet.

Im Juli soll es bereits losgehen. Leben wird das Paar höchstwahrscheinlich in der Millionenmetropole New York. Noch sind Nina Burri und Stefan Schwitter damit beschäftigt, die Formalitäten zu erledigen. «Das ist manchmal ein mühsames Unterfangen», gibt sie zu. «Doch die Vorfreude auf dieses Abenteuer ist einfach riesig.» Zwischendurch werde das Paar sicherlich zurückkommen. Nicht nur, um Freunde und Familie zu sehen, sondern auch, um Schokolade zu essen. «Diese wird mir schon sehr fehlen», gibt die Schlangenfrau lachend zu.

Ihre Angehörigen seien natürlich schon etwas in Sorge, was diese grossen Pläne angehen. «Meine Schwester hat etwas Angst. Doch es ist immer so: Am Ende freut sie sich genauso.» Vermissen werde sie ihre Familie natürlich schon, aber «wir verwirklichen hiermit einen grossen Traum.»

Die Künstlerin hat übrigens noch einen weiteren Grund sich zu freuen: Ihr verletztes Knie hat sich schon richtig gut erholt. Nach einem Unfall während ihrer Auftritte im Circus Knie erlitt sie im November einen Meniskusriss. «Es ist noch nicht perfekt. Bei extremen Verbiegungen merke ich schon, dass die Verletzung noch nicht zu 100 Prozent abgeklungen ist. Aber es geht mir schon sehr viel besser», verrät Nina Burri. Auch ihr Arzt sei der Meinung, dass der Heilungsprozess super verlaufe. In einer Woche dürfe sie wieder auf die Bühne.

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