«Die Bösen 2015» Nöldi Forrers Ehrendame ist Töchterchen Maila

Ein Foto von Nöldi Forrer mit Jöö-Effekt? Gibts tatsächlich zu sehen im neuen Schwingerkalender «Die Bösen 2015». Der Spitzenschwinger liess sich dafür nämlich mit seiner kleinen Tochter ablichten.

Unter der Regie von People-Fotograf Thomas Buchwalder posieren in der dritten Ausgabe des Kalenders «Die Bösen» Newcomer sowie etablierte Schwinger mit den Ehrendamen des letztjährigen Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests. So wird zum Beispiel der Berner Florian Gnägi, 25, Gesicht und T-Shirt voller Sägemehl, von der 26-jährigen Rahel Berger angeschmachtet. Berger durfte vergangenes Jahr schon König Matthias Sempach die Krone aufsetzen.

Nur einer der Bösen tanzt aus der Reihe: Schwingerkönig Nöldi Forrer, 35. Sein muskulöser Oberkörper ist zwar ebenso übersät mit Sägemehl. Aber er hat seine ganz besondere Ehrendame zur Seite: seine bald 2-jährige Tochter Maila.

Ob sie einmal in seine Fussstapfen treten und auch den Schweizer Nationalsport ausüben wird? Das könne er ziemlich eindeutig mit Nein beantworten, sagt Forrer. «Denn sie mag weder Sand, noch Sägemehl an ihrem Körper. So machte es ihr am Anfang auch keinen Spass auf meine Schulter zu sitzen für das Foto», sagt Forrer. Maila sei sonst aber sehr aufgestellt, mache «jeden Seich» mit und habe alle Beteiligten am Set zum Lachen gebracht.

Doch das Shooting hatte auch eine ernste Komponente: Die Kulisse, eine Schreinerei in Sattel SZ, passt nicht nur perfekt zu den Schwingern, weil Holz am Anfang des Sägemehls steht. Die Location wurde ausgewählt zu Ehren des Jungschwingers und Schreiners Benno Studer, der 2013 bei einem Amoklauf ums Leben gekommen ist. «Bennos Mutter hat uns dafür ihren Segen gegeben», sagt Herausgeber Mike Helmy.

Der Kalender kommt übrigens pünktlich zum Kilchberger Schwinget vom kommenden Sonntag heraus, wo die Schwinger dann wieder mit möglichst wenig Sägemehl am Körper davon kommen wollen.

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