Mister Schweiz 2011 Offiziell: Luca muss gehen - jetzt redet er

Für den Tessiner Anwärter Luca De Nicola ist zwei Tage vor der Mister-Schweiz-Wahl bereits Endstation. Mit SI online spricht er exklusiv über seinen Rauswurf.
Luca De Nicola sieht den Ausschluss sportlich.
© Fabienne Bühler Luca De Nicola sieht den Ausschluss sportlich.

Ohne Schweizer Pass ist eine Mister-Schweiz-Kandidatur nicht möglich. Luca De Nicola besitzt diesen zwar nicht, war aber trotzdem im Rennen um den neuen Schönheitskönig. Bis jetzt. Der 20-Jährige muss gemäss offizieller Mitteilung der Mister-Schweiz-Organisation seine Koffer packen. In Kreuzlingen auf den Vorfall angesprochen, sagt Luca: «Es geht mir gut.» Er habe sowieso nie Mister werden wollen, «es war nur eine PR-Aktion für mich».

De Nicola hatte beim ersten Casting den Organisatoren versichert, bis zur Wahl Schweizer Staatsbürger zu sein. Doch das Verfahren läuft seit 2006. Ende März sei ihm klar geworden, dass das Einbürgerungsgesuch nicht vor dem 2. April von den Behörden abschliessend behandelt werden könne. «Ich habe damit gerechnet, dass es soweit kommt. Aber es kann sein, dass bis dahin schon noch den Pass bekomme, die Wahrscheinlichkeit ist allerdings sehr gering», erzählt er.

Die Mister-Schweiz-Organisation habe ihm angeboten, die Wahl in Kreuzlingen trotzdem zu verfolgen. «Ich weiss jedoch noch nicht, was ich tun werde.» In jedem Fall halte ihn nichts mehr in der Deutschschweiz, sein Zimmer im Zollikerberg, das er während der Vorbereitungsphase bezogen hatte, hat er bereits gekündigt. Vielleicht reist De Nicola am Freitagabend aber auch mit seiner neuen Liebe Marilena, 23, nach Dubai.

Alles zur Mister-Schweiz-Wahl und den Kandidaten erfahren Sie in unserem Dossier.

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