Sandro Cavegn Papa Augustin: «Sandro ist clever genug»

Am Dienstag feierte sein Vater Geburtstag. Bereits am Samstag hat Sandro Cavegn ihm aber sein grösstes Geschenk gemacht: Er wurde zum offiziell schönsten Mann der Schweiz gewählt. Was Augustin Cavegn vom Medienrummel um seinen Sohn hält und wie der neue Mister Schweiz als Kind war, erzählt er im Gespräch mit SI online.

Um 22.32 Uhr wurde sein Sohn am vergangenen Samstagabend ins Rampenlicht katapultiert. Und damit ebenso er selbst: Seit Sandro Cavegn, 27, zum neuen Mister Schweiz gekürt wurde, steht auch bei Papa Augustin in Rapperswil das Telefon nicht mehr still. Er nimmts gelassen, schliesslich sei das «ein angenehmer Stress», wie er gegenüber SI online sagt. «Ich bin sehr stolz auf Sandro.»

Auch Sandro selbst ruft täglich an und erkundigt sich nach seinem Vater. Das war schon vor der Mister-Schweiz-Wahl so. «Auch heute hat er sich bereits gemeldet. Und mir zum Geburtstag gratuliert», erzählt Augustin Cavegn, der am Dienstag 54 Jahre alt wurde. Er hofft, dass es sein Sohn trotz des Rummels schafft, am Abend mit ihm und seiner neuen Freundin essen zu gehen. Denn auch wenn er jeden Tag mit ihm telefoniert - viel von ihm gehabt hat er seit Samstag nicht mehr.

Die Kehrseite der Medaille hat der Vater des offiziell schönsten Schweizers rasch zu spüren bekommen. Er findet es schade, dass Sandro nach der Wahl in der Maag Event-Halle sofort abgeschirmt worden ist. «Wenigstens eine Viertelstunde hätte man uns geben können. Schliesslich sind eine Menge Freunde und Familienmitglieder aus dem Kanton Graubünden angereist. Aber das muss ich akzeptieren.»

Angst um Sandro macht sich Augustin Cavegn indes nicht. Auch wenn zurzeit harsche Kritik auf seinen Sohn niederprasselt. Sie hätten damit gerechnet: «Wir wussten: Gewinnt er tatsächlich, wird er die ersten Tage mit dem Vorwuf konfrontiert, er habe sich den Titel erkauft.» Sandro könne das schon wegstecken. «Dafür ist er clever genug.»

Niemand kennt den neuen Mister so gut wie sein Papa. Augustin Cavegn umschreibt ihn als herzlichen und sehr wachen jungen Mann, der zielstrebig sein Ziel verfolgt. «Das war schon als Kind so. Er war immer in Bewegung. Beim Sport konnte er seine Energie abbauen.» Sandro habe deshalb auch «eine klare Linie» gebraucht. «Er sagt, ich sei ein strenger Vater gewesen.» Auch vor fünf Jahren liess Augustin Cavegn Härte walten - und legte seinem Sohn nahe, das Hotel Mama nun zu verlassen. Am Anfang habe sich Sandro gesträubt. Sowieso habe es Zeiten gegeben, in denen er Papas Forderungen nicht verstanden habe. «Heute ist er dankbar dafür.»

Der Freitod von Mutter und Ehefrau Eucharia († 46) hat die beiden Männer noch mehr zusammengeschweisst. «Wir sind noch zu zweit. Er weiss, dass er nur noch mich als direkten Angehörigen hat und umgekehrt auch. Das verbindet», erklärt Augustin Cavegn. Die beiden stünden sich nahe, müssten aber nicht «weiss ich wie lange miteinander reden». «Wir verstehen uns ohne grosse Worte und wissen genau, wie wir uns fühlen. Eine richtige Männerbeziehung halt.»

Wie die Mister-Schweiz-Kandidaten den Sieger feierten und was Kerstin Cook und Renzo Blumenthal von Sandro Cavegn halten, sehen Sie im SI-online-Video:

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Sandro Cavegns erstes Shooting als neuer Mister Schweiz: 

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Alles zum neuen Mister Schweiz Sandro Cavegn und der Wahlnacht finden Sie im Dossier von SI online.

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