«Das persönliche Interview» mit Paris Hilton «Ich habe Thomas eine Foto-Collage gebastelt»

It-Girl, Millionenerbin und neuerdings bekannteste Einwohnerin von Schindellegi: Paris Hilton im Exklusiv-Interview über ihren ersten Schulschatz, gute und schlechte Ideen und darüber, was sie von Freund Hans Thomas Gross als Vorweihnachtsgeschenk bekommen hat.
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© Getty Images

Das wohl berühmteste It-Girl der Welt, Paris Hilton, lebt seit Kurzem bei ihrem Freund in der Schweiz.

Schweizer Illustrierte: Paris Hilton, wo am Körper tuts Ihnen weh?
Paris Hilton: Das viele Reisen und stundenlange Stehen in High Heels geht manchmal auf meinen Rücken. Aber das bringe ich mit einer intensiven Sportmassage schnell wieder weg.

Was in Ihrem Alltag müssten Sie aus ökologischer Sicht dringend verändern?
Ich wurde in der Schweiz auf die Wichtigkeit des Recyclings aufmerksam und werde dieses System auch bei mir in den USA anwenden.

Bei wie viel Franken pro Liter Benzin wäre für Sie die Schmerzgrenze erreicht?
Ich denke, bis das passiert, fahren wir hoffentlich alle mit Elektroautos und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Um wie viel Prozent müssten Sie Ihr Arbeitspensum reduzieren, damit Sie massiv glücklicher wären?
Ich bin glücklicher als je zuvor, und hart zu arbeiten, trägt für mich eher zum Glück bei als umgekehrt.

Wie hätte Ihr Vorname als Bub gelautet?
Als ich ein Jahr alt war, hatte mich mein Babysitter «Star» genannt. Bis heute sagt mein Vater «Stary» zu mir.

Wann haben Sie zuletzt etwas Selbstgebasteltes verschenkt?
Ungefähr einen Monat nachdem ich meinen Freund Thomas kennengelernt hatte und auf Reise gegangen war, habe ich viele gemeinsame Fotos ausgedruckt und im Flugzeug auf dem Weg nach Zürich zu einer Collage zusammengefasst, die ich mit Sternchen und anderen Accessoires verziert habe.

Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie Ihren Teller nicht leeressen?
Ich liebe es zu essen, somit passiert das äussert selten.

Was für ein Hintergrundbild hat Ihr Handydisplay?
Ein Foto von meinem Freund Thomas und mir in Cannes, drei Tage nachdem wir uns kennengelernt haben.

Über welche Tat von Ihnen wird man noch lange nach Ihrem Ableben reden?
Diese Frage kann nur die Zeit beantworten, aber ich hoffe, dass ich viel Gutes tun kann, an das sich die Menschen erinnern werden.

Die bisher beste Idee Ihres Lebens? Und die dümmste?
Eine sehr gute Idee war sicher, geschäftlich mit einer eigenen Linie in den Markt der Celebrity-Parfums einzusteigen, indem ich mittlerweile meinen 19. Duft auf den Markt gebracht habe. Natürlich gibt es einige Entscheidungen in meinem Leben, die ich aus heutiger Sicht nicht mehr so treffen würde. Jedoch bin ich an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich sehr glücklich bin.

Welche Ihrer Eigenschaften möchten Sie Ihren Kindern vererben? Welche keinesfalls?
Ich denke, dass jeder Mensch anders ist und man als Eltern versuchen sollte, die Stärken der Kinder zu fördern und Schwächen zu kompensieren, um sie in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. Das Wichtigste dabei ist, ihnen Liebe und Geborgenheit zu geben, damit sie sich entfalten können.

Angenommen, der liebe Gott würde Sie neu designen: Mit den Eigenschaften welcher Berühmtheiten soll er Sie erschaffen?
Es gibt viele Menschen die ich aufgrund ihrer Leistungen und Qualitäten bewundere. Ich versuche immer, zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Das ist ja das Schöne am Leben, wenn alles schon perfekt sein würde, wäre das langweilig.

Welche Filme, Bücher und Musik haben Ihr Leben beeinflusst?
Der Film «The Secret», das Buch «The Game of Life for Women» von Florence Scovel Shin und Tina Turners Musik, die mich
immer sehr inspiriert hat.

Welche Pille sollte erfunden werden?
Ich hoffe, dass es bald eine endgültige Heilung für Krebs geben wird.

Als Sie 16 Jahre alt waren, wie sah da Ihr Zimmer aus?
Ganz in Rosa und mit vielen Barbie- und «Hello Kitty»-Postern und allem, was dazugehört.

Der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
In der Nacht vor der ersten Ausstrahlung der Reality-Show «The Simple Life» sagten meine Eltern zu mir, dass sich ab morgen meine Welt für immer verändern wird und ich versuchen sollte, ich selbst zu bleiben, da Berühmtheit einen Menschen sehr verändern kann.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schulschatz?
Als ich 13 war, hat mich ein Junge, den ich sehr mochte, gefragt, ob ich mit ihm ins Kino gehen würde, was mir meine Mutter leider verbot. Das war das Ende der Geschichte.

Wer ist Ihre beste Freundin?
Meine Schwester Nicky.

Über welches Geschenk haben Sie sich zuletzt gefreut?
Mein Freund Thomas hat mich mit einem tollen Auto als vorzeitigem Weihnachtsgeschenk überrascht. Ich habe eine Riesenfreude damit!

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