Lejla Hodzic Paris und Mailand statt KV-Lehre

Sie schaffte es am «Elite Model Look World Final» in Shanghai in die Top 15: die Thurgauerin Lejla Hodzic. Mit SI online sprach die 15-jährige über Julia Saners Tipps und warum sie voll aufs Modeln setzen will.
Die Thurgauerin Lejla Hodzic schaffte in Shanghai den Sprung in die Top 15.
© Keystone Die Thurgauerin Lejla Hodzic schaffte in Shanghai den Sprung in die Top 15.

SI online: Lejla Hodzic, Gratulation zu ihrer guten Platzierung. Wie fühlen Sie sich?
Lejla Hodzic: Ich bin noch ganz aufgeregt.

Hatten Sie keine Angst, als Sie allein vor der Jury posieren mussten?
Nein, im Gegenteil, ich habe mich darauf gefreut und alles gegeben.

Julia Saner, die Gewinnerin des Vorjahres, sass in der Jury. Gab sie Ihnen auch Tipps für den Wettbewerb?
Sie sagte, dass ich mich selber bleiben und nicht abheben soll. An diese Ratschläge hielt ich mich. Ich habe mich keine Sekunde verstellt.

Ist Julia Saner ein Vorbild?
Ja, auf jede Art und Weise. Sie ist nie überheblich, sondern bleibt bodenständig. Von ihr kann ich nur lernen.

Haben Sie schon Job-Angebote?
Im Augenblick ist noch alles offen. Aber die «Elite»-Agenturen in Paris und Mailand interessieren sich für mich. Zudem habe ich mich entschieden, dass ich doch keine KV-Lehre mache, dafür alles aufs Modeln setze.

Keine Angst, den falschen Weg einzuschlagen?
Nein, ich bin noch jung und habe mit Ursula Knecht von meiner Mutteragentur «Option» in Zürich eine super Managerin an meiner Seite. Da kann nichts schiefgehen.

Hatten Sie in diesen zwei Wochen in Shanghai auch mal Zeit, Souvenirs zu kaufen?
Einmal gingen wir shoppen. Im Geschäft herrschte ein Durcheinander. Kein Wunder, bei rund 70 Girls. Schlussendlich schaffte ich es doch noch, einen chinesischen Hut und verzierte Ess-Stäbchen zu kaufen.

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