Dominic Hunziker Pechsträhne: Mister-Gay-Wahl abgesagt!

Enttäuschung in Genf: Die «Mister Gay Europe»-Wahl wurde kurzfristig abgesagt. Für den Schweizer Mister Gay ist es das zweite Mal innert kurzer Zeit, dass er nicht an einem internationalen Event teilnehmen kann.
Mit der Absage aus Genf kann Dominic Hunziker leben. Der Mister Gay 2010 konzentriert sich sowieso lieber auf sein politisches Engagement.
Mit der Absage aus Genf kann Dominic Hunziker leben. Der Mister Gay 2010 konzentriert sich sowieso lieber auf sein politisches Engagement.

Pech für den amtierenden Mister Gay Dominic Hunziker, 25. Der Aargauer hatte sich auf die «Mister Gay Europe»-Wahl am Samstag, 23. Oktober 2010 in Genf vorbereitet. Doch die Veranstaltung wurde kurzfristig abgesagt. Einer der Gründe: Das Grand Hotel Kempinski stieg aus dem Sponsorenvertrag aus, weil die Zimmerreservationen und die Einnahmen hinter den Erwartungen standen. Für Kempinskis Ausstieg hat Oliver Eschler, 34, von der «Mister-Gay-Schweiz»-Organisation Verständnis. Die «Mister Gay Europe»-Organisation mit Sitz in Oslo habe den Event in Genf zu wenig beworben und verfüge nicht über genügend finanzielle Mittel, so Eschler zu SI online.

Für Hunziker ist es die zweite Absage in seinem Amtsjahr. Im Juni hatte sich der Architekturstudent auch auf die «Mister Gay International»-Wahl», die während des «Zurich Pride» hätte stattfinden sollen, vorbereitet. Doch auch dieser Event fiel ins Wasser. Allerdings ist Hunziker «nicht besonders scharf darauf in Slips über den Catwalk zu laufen». «Das ist zwar witzig, aber ich setze mich lieber politisch ein», sagt Hunziker. Als Botschafter der schwulen Community hat er sich bis jetzt keine goldene Nase verdient: «In meinem ersten Halbjahr waren es zwischen 5000 und 10 000 Franken.» Mit diesem Resultat kann der Mister Gay leben, denn «als Erfahrung ist diese Zeit unbezahlbar.»

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