Dario Hold Polizei stoppt Party des Vize-Misters

Als Dankeschön an seine Fans, die an der Mister-Wahl fleissig gevotet haben, organisierte Dario Hold am Samstag ein Fest. Rund 400 Leute feierten den neuen Vize-Mister-Schweiz - bis Polizeibeamte den Stecker zogen.

Mit 200 Gästen hat er gerechnet. Gekommen sind rund 400. «Unglaublich! Ich war erst etwas überfordert», sagt Dario Hold, 22, zu SI online. «Viele habe ich gar nicht gekannt. Sie sind wohl meinem Aufruf in der Lokalzeitung gefolgt.» Der neue Vize-Mister-Schweiz lud am Samstagabend gemeinsam mit seinem Kollegen und Party-Veranstalter Sylvio Rodrigues zu einer Sause in den Löwensaal in Mels SG, um sich bei seinen Fans und Freunden für die Unterstützung an der Mister-Schweiz-Wahl vor einer Woche zu bedanken. Allen, die für ihn anriefen oder eine SMS schickten, spendierte er einen Drink, Bündner DJs heizten den Gästen musikalisch ein. Dario schwärmt: «Es wurde eine riesige Party, die Leute feierten ausgelassen!»

Und offenbar auch laut. Zu laut: Gegen 3 Uhr morgens - als die Stimmung auf dem Höhepunkt war - tauchte die Polizei im Festsaal auf und zog den Stecker. Die Party war damit abrupt zu Ende. Dario Hold gibt zu: «Es war schon ziemlich laut.» Angeblich hätten sich die Nachbarn wegen der Lautstärke beschwert. «Wir mussten eine Busse von 80 Franken wegen Lärmbelästigung bezahlen.»

Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, bestätigt: «In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind Lärmreklamationen eingegangen.» Zum ersten Mal seien Beamte um 2 Minuten vor Mitternacht in den Löwensaal ausgerückt und hätten die Veranstalter gebeten, die Musik leiser zu drehen sowie die Fenster zu schliessen. Um 10 vor 3 Uhr seien sie dann ein weiteres Mal eingeschritten. «Es musste eine Einsatzgebühr erhoben werden.»

Dennoch verbucht Dario Hold den Anlass als Grosserfolg - sowohl stimmungsmässig wie auch finanziell. Vielleicht will er mit seinem Kollegen schon bald wieder ein Fest schmeissen. Der Vize-Mister als Party-Veranstalter? «Wir überlegen uns, monatlich etwas im Sarganserland zu organisieren. Hier läuft ja so wenig.»

Noch ist jedoch fraglich, ob er überhaupt Zeit dafür finden wird. Gerade hat Dario einen Model-Vertrag mit der renommierten Zürcher Agentur Option zur Unterzeichnung erhalten. Und in zwei Wochen muss er in Winterthur wieder die Schulbank drücken - sein Wirtschaftsstudium geht wieder los.

Auch interessant