Bachelor Rafael Beutl im grossen Interview «Frauen können mich nicht durchschauen»

Ende Oktober startet die Kuppelshow «Der Bachelor» bei 3+ mit der dritten Staffel. Im Interview mit SI online spricht Junggeselle Rafael Beutl über seine Beweggründe, im TV Rosen zu verteilen, die grosse Liebe und das Leben in der Öffentlichkeit.
Rafael Beutl Bachelor Twitter im grossen Interview
© 3+

Ab Oktober hat Rafael Beutl die Qual der Wahl. In «Der Bachelor» buhlen 20 Frauen um ihn.

SI online: Rafael Beutl, wieso machen Sie bei «Der Bachelor» mit?
Rafael Beutl: Weil ich mir das gut überlegt habe. Ich bin 29, bin Single und bin definitiv bereit für die grosse Liebe. Durch die Sendung könnte ich sie kennenlernen.

Im richtigen Leben klappt das nicht?
Doch, dort klappt das auch. Aber «Der Bachelor» ist ein spezielles Format. Wann hast du schon mit 20 Frauen zu tun, die du daten kannst? Nie.

Wie fühlt es sich denn an, von so vielen Frauen umschwärmt zu sein?
Das ist einfach nur: wow. Das Gefühl ist einfach wunderschön, das ist eine Ehre. Welcher Mann möchte nicht an meiner Stelle sein? Ich bekomme Hühnerhaut, wenn ich daran denke. Ich war in diesem Moment der glücklichste Mann der Welt.

Gibts auch Schattenseiten?
Meine Gefühle spielten verrückt, es war eine richtige Achterbahn. Mit 20 Frauen bist du einfach überfordert. Du willst allen gleich begegnen, denselben Respekt erweisen, aber du kannst nicht allen gerecht werden.

Kann man im TV wirklich die grosse Liebe finden? Bei Vujo und Lorenzo hats ja nicht geklappt...
Die beiden Staffeln habe ich nicht geschaut, bevor ich mitgemacht habe. Ich weiss aber, dass es bei einem australischen Bachelor funktioniert hat. Mittlerweile ist er mit der Kandidatin verheiratet. Also ist es durchaus möglich, sich in einer solchen Show zu verlieben. Es ist eine intensive Zeit, ein Abenteuer. Das schweisst zusammen.

Sie wurden ständig von Kameras begleitet. Konnten Sie sich trotzdem fallen lassen?
In bestimmten Situationen vergisst man die Kameras, zum Beispiel wenn man ein bisschen beschwipst ist. Aber es ist nicht immer einfach. Deshalb ist es wichtig, dass man sich nach den Dreharbeiten noch einmal richtig kennenlernt.

Sie waren lange Zeit der Freund von Fabienne Louves, dann Model und jetzt TV-Bachelor. Wie wichtig ist Ihnen das Leben in der Öffentlichkeit?
Ich bin da einfach so reingerutscht - durch die Mister-Schweiz-Wahl. Mit Fabienne war ich auch in der Öffentlichkeit, habe das aber bewusst nicht immer zelebriert. Ich habe das Leben mit Fabienne mehr im Kreis der Familie genossen. Was das Modeln angeht: Das ist meine Leidenschaft. Vor der Kamera etwas darzustellen, ist ein schönes Gefühl. Aber ich mache das nicht, weil ich berühmt werden will. Ich fühle mich nicht besser als andere. Und ich bin auch nicht wichtiger als andere Menschen.

Inwiefern unterscheiden Sie sich von ihren Vorgängern Vujo und Lorenzo?
Ganz simpel: Ich bin Rafael. Es gibt nur einen. I am the only one. Mich kann man nicht kopieren. Und ich will auch Vujo und Lorenzo nicht kopieren. Eine Kopie ist immer schlecht. Ich bin geerdet, humorvoll, lieb und sehr sensibel. Ich bin überhaupt kein Macho. Ich muss nichts spielen. Das macht mich zum idealen Bachelor.

Wie gehen Sie an die Kandidatinnen ran?
Da ich harmoniebedürftig bin, will ich allen dasselbe geben. Ich will allen gleich begegnen, niemanden auf- oder abwerten. Das wäre nicht fair. Dadurch bin ich auch etwas unnahbar. Die Frauen können mich nicht durchschauen, weil ich allen genau gleich viel gebe. Ich zeige nicht, wenn ich mich zu einer Kandidatin mehr hingezogen fühle.

Wie weit gehen Sie in der Sendung?
Ich gehe so weit, wie ich es vertreten kann.

Und das bedeutet?
Das heisst, alles was ich auf der Strasse, in der Natur oder im Lift im Einkaufszentrum mache, mache ich auch in der Sendung.

Da kann man seine Fantasie jetzt spielen lassen...
Genau, mehr werde ich dazu nicht sagen.

Worauf können sich die Zuschauer freuen?
Auf echte Emotionen. Auf die Ladys. Zusammen sind sie echt crazy. Und vielleicht bin ich irgendwo in Thailand in einer riesigen Shoppingmall auch mal im Lift...

Weitere Artikel zur TV-Show «Der Bachelor» finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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