Jeder vierte schaute «Arena/Reporter» Gute Quote für Christa Rigozzi

Christa Rigozzi und Jonas Projer haben am Sonntagabend die erste Ausgabe der SRF-Sendung «Arena/Reporter» moderiert. 241 000 wollten sehen, wie die beiden ihre neue Aufgabe meistern.
Christa Rigozzi Arena Reporter
© SRF

Christa Rigozzi moderierte am Sonntag «Arena/Reporter»

Der Trubel um das Engagement einer Ex-Miss in einer Politsendung hat sich zumindest quotentechnisch gelohnt. Mit einem Marktanteil von 24 Prozent schaltete jeder Vierte, der am Sonntagabend vor dem Fernseher sass, zu Christa Rigozzi und Jonas Projer. Das sind mehr, als den «Tatort» schauten, der direkt vorher lief. Die gute Quote kommt nicht von ungefähr: Im Vorfeld wurde bereits heftig darüber gestritten, ob Christa Rigozzi, 34, wirklich zum Sendeformat «Arena/Reporter» passt. Am Sonntagabend ging die Show nun über die Bühne. Rigozzi war die Stimme der Zuschauer zu Hause. Das Publikum konnte sich via Social Media und Telefonanrufen an die Tessinerin wenden. Sie trug die Inputs in die Sendung ein, in dieser ersten Folge zum Thema Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB).

Die Meinungen im Netz darüber, wie Rigozzi sich geschlagen hat, gehen auseinander. Twitter-Userin Cecilia Hammerle ist überzeugt von der Tessinerin und dem Co-Moderator Jonas Projer, 35:

Dafür sieht der Journalist Fibo Deutsch die Miss Schweiz 2006 lieber in Werbungen statt am Moderationspult:

Auch wenig begeistert zeigt sich Adrian Plachesi, Redaktionsleiter der News bei der Konkurenz Tele-Basel. Füllt Rigozzi nur das Sommerloch?

Der Grossteil der Diskussion im Netz drehte sich jedoch nicht um die Ex-Miss, sondern um den Inhalt der Sendung. So hielt es Nationalrätin Natalie Rickli schlichtweg nicht mehr aus:

Nationalrats-Kollege Stefan Müller störte sich an der Diskussion rund um einen Einzelfall:

Die Aufmerksamkeit der Zuschauer gewonnen hat dafür CVP-Nationalrätin Viola Amherd. Ihr Partei- und Ratskollege Martin Candinas stärkte ihr den Rücken:

Viola Amherd gab nicht nur wegen ihrer Argumentation zu reden, sondern auch wegen ihrem Walliser Dialekt. Ein Twitter-User fasst das Debüt der ersten «Arena/Reporter»-Sendung auf humorvolle Art und Weise zusammen:

Mit Kritik scheint Christa Rigozzi keine Probleme zu haben. Am Tag nach der Sendung meldet sich die Moderatorin via Intagram und erklärt, dazulernen zu wollen:

Auch interessant