Nachgefragt bei Regula Fecker

Regula Fecker, 31, ist Werberin des Jahres. Nach zehn Jahren holte erstmals wieder eine Frau den Preis. Fecker ist Mitbegründerin von Rod Kommunikation.
Werberin des Jahres: Regula Fecker
Werberin des Jahres: Regula Fecker

SI: Frau Fecker, Sie dürfen sich in einer Art Werbespot hier selbst kurz und knackig anpreisen.
Regula Fecker: Jung, mutig, idealistisch, andersdenkend!

Und mit einem eigenen Fischerboot.
Stimmt! Mein Boot «Klabautermann» ist für mich mein persönlicher Flecken Zürich. Ein Ort der Ruhe in der Hektik.

Sie sind Zürcherin?
Also, ich bin im Limmattalspital in Schlieren zur Welt gekommen und als Zweijährige in die Stadt gezogen und hier aufgewachsen.

Was macht eine Werberin nach Feierabend?

Im Sommer: im See schwimmen. Im Winter: Freunde treffen, lesen, Filme gucken. Ich liebe Comedy-Serien, bin «Seinfeld»-Fanatikerin. Ich kenne die US-Sitcom auswendig.

Schauen Sie die allein?

Mit meinem Freund – oder mit Freunden, die diese Art Humor mögen.

Wie gut sind Ihre Yogakünste?
(Lacht.) Ich mache es nicht mehr so intensiv, da ich mir dabei eine böse Schulter- und Knieverletzung zugezogen habe. Zeitweise war ich da etwas zu fanatisch am Werk.

Sind Sie ein Dickschädel?

Das muss wohl stimmen, wenn es Mike Shiva behauptet.

Was haben Sie denn mit dem zu tun?

Als wir unsere Agentur gründeten, liess mein Agenturpartner David von Shiva für uns die Karten legen. Zu mir sage ich nur: Widder, sowohl im Sternzeichen als auch im Aszendenten.

Was würden Sie heute tun, wären Sie nicht in der Werbung gelandet?
Vielleicht Entdeckerin? Oder Journalistin. Gärtnerin wäre auch nicht schlecht. Und bei Greenpeace wollte ich auch mal arbeiten.
 

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