Königin von Kamerun Sohn Sky ist zurück in der Schweiz

Vor fünf Monaten verlor Sky seine Mutter Katharina Paholo, die Königin von Kamerun. Nun ist der 11-Jährige in der Schweiz angekommen, wo er leben wird.
Reine Katharina Facebook Kamerun Fotos
© ZVG

Der 11-Jährige Sky kennt nur das Leben in Kamerun, wo er mit seiner Mutter, der Schweizerin Katharina Paholo, aufwuchs.

  

Seit zehn Tagen wohnt der kleine Sky nun bei seinem Onkel Ruedi Haenni in der Schweiz. Der Sohn von Katharina Paholo, †52, der Schweizer Königin von Kamerun, kennt die Heimat seiner Mutter zwar von Besuchen und spricht auch fliessend Schweizerdeutsch. Aufgewachsen ist der Junge jedoch in Kamerun.

Heimweh habe der 11-Jährige aber dennoch nicht, erzählt Skys Onkel, Ruedi Haenni, dem «Blick». Er war es auch, der dafür gekämpft hat, dass sein Neffe nach dem Tod der Mutter in der Schweiz leben wird. Dies sei im Sinne seiner Schwester gewesen, erzählt er weiter. 

SRF-«Reporter» Tod einer Königin
© SRF

Am 20. April 2017 verstarb Skys Mutter, Reine Katharina Paholo Haenni.

Schwerer Abschied

Der Abschied fiel vor allem Skys Vater, Marcelin Paholo, schwer. «Am Abend vor unserer Abreise kam bei Marcelin schon etwas Wehmut auf. Sky hatte Kopfschmerzen, und Marcelin hat ihn liebevoll getröstet», berichtet Haenni, der extra nach Kamerun reiste, um den Jungen abzuholen.

Die lange Reise sei dann auch problemlos verlaufen und Sky lebt sich prima in seinem neuen Zuhause ein. «Wir haben letzte Woche viel zusammen unternommen, und er konnte sein geliebtes Grosi gleich vier Mal besuchen, bei ihr spielen und Zeit mit ihr verbringen. Wir gingen auch Kleider und Schuhe kaufen, einen neuen Haarschnitt hat es auch gegeben.»

Ein ganz normales Kinderleben

In Zukunft soll Sky in der Schweiz ein ganz normales Leben führen können. Der Kleine sei ein äusserst umgänglicher und cleverer Junge und Haenni legt sich nun ins Zeug, dass Sky sobald als möglich in die Schule gehen kann. 

Ein grosses Hobby hat der Bub auch schon: «Er liebt Fussball über alles und scheint ziemlich talentiert zu sein, da kann er sich so richtig austoben», berichtet der Onkel stolz.

Auch interessant