Roger Federer «Ich habe das Kind nicht immer im Hinterkopf»

Es war ein harter Kampf - doch Roger Federer und Teamkollege Stanislas Wawrinka haben ihn am Sonntag gewonnen: Erstmals seit 2003 steht die Schweiz im Davis-Cup-Halbfinal! Am Rand des Tennis-Wettbewerbs sprach «King Roger» mit der «Schweizer Illustrierten» über Erfolg, seine schwangere Frau Mirka und die gemeinsamen Kinder.
Roger Federer Davis-Cup 2014 Genf
© Reuters

Gelungenes Heimspiel: Roger Federer nach seinem Davis-Cup-Sieg in Genf.

Das ging gerade nochmal gut! Mit zwei Siegen in den abschliessenden Einzeln hat es die Schweiz am Sonntag knapp ins Halbfinal des Davis-Cups geschafft - erstmals wieder seit 2003. Nach einem schwierigen 2013 ist Tennis-As Roger Federer definitiv wieder zurück. Trotzdem sagt der 32-Jährige: «Ich brauche die Siege nicht, um glücklich zu sein.» Er sei ausbalanciert in seiner Karriere und in seinem Leben. «Mir geht es gut. Mit oder ohne Tennis.»

Exklusiv für die «Schweizer Illustrierte» nahm sich der Superstar am Rand des Davis-Cups in Genf Zeit für ein Interview. Sonnengebräunt und grinsend liess er sich in einen Sessel im Hotel Intercontinental fallen und plauderte über sein Tennis-Comeback. Und über seine Familie, die sich mit ihm freut. Erst kürzlich haben ihm seine beiden Töchter erstmals überhaupt zu einem Sieg gratuliert.

Wenn mir die Zwillinge zuschauen, bin ich stolz

Die Zwillinge Myla und Charlene sind viereinhalbjährig und spielen inzwischen auch Tennis. «Aber wirklich nur, wenn das Wetter stimmt», wie ihr Vater betont. Die Mädchen probieren auch anderes aus. Skifahren zum Beispiel. «Ich finde es schön, dass sie viele Sportarten ausprobieren. Das tut jedem Kind gut.» Aber wenn sie ihm zuschauen, sei er ganz schön stolz. «Es freut mich, wenn ich während des Matches kurz auf die Tribüne schaue und sie sehe.»

Schon bald wird er noch einmal Papa. Seine Frau Mirka, 36, erwartet im Sommer wieder Nachwuchs. Selbst ein Roger Federer macht das nervös, vor allem zu Beginn der Schwangerschaft sei er angespannt gewesen. «Ich hoffte, dass alles in Ordnung ist und gut kommt.» Inzwischen sei er aber entspannter. «Klar wird es schwieriger, je näher die Geburt kommt. Aber ich bin total relaxt. Ich muss sagen, es ist angenehm so. Ich habe das Kind auch nicht immer im Hinterkopf.»

Warum die Zwillinge im Sommer noch nicht in den Kindergarten gehen und warum er kein neues Auto für die vergrösserte Familie braucht: Das ganze Interview mit Roger Federer finden Sie in der neuen «Schweizer Illustrierten» Nr. 15 - ab 7. April am Kiosk oder auf Ihrem iPad.

Weitere Artikel über die Familie Federer finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

Myla und Charlene Federer beim Kids Day 2014 Melbourne
© Dukas

Drücken ihrem Vater von der Tribüne aus die Daumen: die Zwillinge Myla und Charlene Federer. Mama Mirka (l.) ist wieder schwanger.

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