Federer-Zwillinge schauen Papi Roger zu Tränen statt Spass am Kids Day in Melbourne

Spiel, Satz und - Tränen. Eigentlich sollte der Kids Tennis Day in Melbourne den kleinen Zuschauern Spass machen. Doch einer der Zwillingssöhne von Roger Federer fands auf der Tribüne gar nicht lustig.

Endlich bekommen wir die Söhne von Roger Federer wieder einmal zu Gesicht. Am Samstag nahm der 34-Jährige im Rahmen der Australian Open am Kids Tennis Day in Melbourne teil, alberte mit Kollegen wie Novak Djokovic, 28, und Caroline Wozniacki, 25, auf dem Tennisplatz rum. Die grosse Überraschung: Auf der Tribüne nahm Ehefrau Mirka Federer, 37, mit den Zwillingsmädchen Myla und Charlene, 6, und den Zwillingsjungs Leo und Lenny, 1, Platz.

Ganz so viel Spass wie Papa Roger - er vergnügte sich auf dem Tenniscourt unter anderem mit den Ninja Turtles - schien einer der Buben nicht zu haben. Weinend sass er auf dem Schoss einer Nanny. Eine der Schwestern versuchte, den Kleinen zu trösten, liebevoll nahm sie dessen Hand und strich ihm über die Wange. Bei wem die Tränen flossen und wer getröstet hat, bleibt das Geheimnis von Familie Federer. Sowohl die Mädchen als auch die Jungs kann man auf Fotos kaum voneinander unterscheiden.

Die Aufmunterung der Schwester scheint genützt zu haben. Als Mirka Federer ihren Sohn in den Armen hielt, waren die Tränen jedenfalls getrocknet, wie auf den Fotos, die während des Spass-Turniers entstanden sind, zu sehen ist.

Für Leo und Lenny war es der zweite Auftritt auf einer Tennis-Tribüne. Ihre Premiere feierten sie vor einem Jahr - am Kids Tennis Day. Viel haben sie damals aber nicht mitbekommen. Während der eine in die falsche Richtung blickte, schlummerte der andere friedlich.

Vielleicht sehen wir die ganze Familie schon bald wieder auf der Tribüne vereint. Denn für Roger Federer gilts an den Australian Open ab Montag, 18. Januar, ernst. In der ersten Runde trifft er in der Nightsession (ab 9 Uhr Schweizer Zeit) auf Nikoloz Basilashvili.

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