Roger Federer Er verzichtet auf SwissAward-Nominierung

2003 bekam Roger Federer zum ersten Mal den SwissAward verliehen. Und es soll bei diesem einen Mal auch bleiben.
Roger Federer (ohne Zwillinge, Familie) Brisbane Tennis SwissAward 2014
© Getty Images

Roger Federer startet derzeit in Australien in die neue Tennis-Saison.

Es war wohl die Überraschung des SwissAwards-Abends: Roger Federer, 33, meldete sich per Video-Botschaft aus Australien, wo er dieser Tage auf dem Tennisplatz steht. Eine Auszeichnung zum Schweizer des Jahres sei genug. Er verzichte auf die diesjährige Nominierung. «Ich hatte schon 2003 die Ehre, den SwissAward zu gewinnen. Das war für mich eine so grosse Ehre», so Federer. Federer wolle den anderen den Vorrang lassen.

Nach Federers «Danke, nein» bleiben 17 Kandidaten im Rennen für den Titel Schweizer des Jahres - unter ihnen Bastian Baker, Beatrice Egli oder die Sportlerin des Jahres, Dominique Gisin.

Der Verzicht des Schweizer Tennis-Stars ist eine grosszügige Geste. Mindestens drei Prominente dürften aber ein wenig enttäuscht sein. Sänger Bastian Baker, der dieses Jahr einen SwissAward in der Kategorie Show bekam, hätte sich Federer als Schweizer des Jahres gewünscht, wie er SI online verrät. Auch das Komiker-Duo Divertimento, Manu Burkart und Jonny Fischer, sah im Baselbieter ihren Favoriten.

Mehr zum SwissAward vom Samstagabend finden Sie hier.

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