Roger Federer Offen wie nie: In Paris plaudert er über seine Babys

Bei Roger Federers Medientermin vor den French Open interessierten sich die Journalisten vor allem für eins: seine Zwillinge. Kein Problem für den Tennis-Star. Er gab sich ungewohnt gesprächig und redete ausführlich über seine Rolle als vierfacher Papi. Schliesslich hat er alle Kids nach Paris mitgenommen.
Roger Federer an French Open 2014 in Paris nach Zwillings-Geburt
© Keystone

Mit Ehefrau Mirka und den Doppel-Zwillingen an den French Open: Roger Federer will seine Liebsten um sich haben.

Bei Roger Federer, 32, reist seit jeher die ganze Familie an seine Tennisturniere mit. Das ist auch jetzt so. Selbst seine erst zweieinhalb Wochen alten Zwillingssöhne Lenny und Leo sind in Paris dabei, wo der Tennis-Profi in wenigen Tagen die French Open bestreitet.

Zum Termin mit den Journalisten am Freitag war Federer für einmal zu früh erschienen - mit gutem Grund: Er gönnte sich laut «Newsnet» einen freien Nachmittag, um ihn mit seinen vier Kindern zu verbringen. Vielleicht auch deshalb plauderte er ungewohnt offen über seinen Nachwuchs. Der Vierfachpapi wollte einfach möglichst rasch wieder bei seine Familie sein.

ROGER FEDERER ÜBER SEINE KINDER IN PARIS:
Es sei schon lange geplant gewesen, dass er mit der kompletten Familie an die French Open reise, sagt er. Vorausgesetzt natürlich, den Kleinen geht es gut und es geht zeitlich auf. Wären die Jungs nämlich später zur Welt gekommen, «wäre es knapp geworden». «Als wir von den Ärzten das Okay erhielten, stand der Reise nichts mehr im Weg. Zum Glück war es ein kurzer Trip. Bei den Girls ging es damals gleich in die USA.»

...ÜBER DIE ANREISE:
Roger und seine Frau Mirka, 36, dachten zuerst an eine Anfahrt mit dem Auto. «Letztlich entschieden wir uns für das Flugzeug. Da dauerte die Reise nur 50 Minuten, im Auto wären es etwa 6 Stunden gewesen.»

...ÜBER DEN ALLTAG MIT DEN KINDERN IN PARIS:
«Es ist alles im Lot, verhältnismässig sehr ruhig und ziemlich ähnlich, wie es vorher war», sagt ein gelassener Federer. Die Kleinen würden ja sowieso die meiste Zeit schlafen.

...ÜBER DIE ZIMMERVERTEILUNG:
Noch nehmen die Federers nicht mehr Hotelzimmer als vorher in Anspruch. «Die Kleinen benötigen ja nicht viel Platz und kein eigenes Zimmer. Das dürfte sich erst in einiger Zeit ändern.»

...ÜBER DIE ERSTEN BABYBILDER DER JUNGS:
Alle warten auf einen Schnappschuss der Zwillingsbuben. Ob Federer diesen wie damals bei den Mädchen auf Facebook stellen wird, ist noch unklar. «Das werden wir noch entscheiden.» Bei Myla und Charlene hätten sie es so gemacht, um die Fotografen vom Hals zu haben und den Fans einen Gefallen zu tun. «Was ich nicht will, ist, dass jemand meiner Frau und den Kindern nachjagt, wenn sie nach draussen gehen.» Falls er Fotos veröffentlichen sollte, dann vor allem deshalb. Zum Glück sei es aber bislang ruhig.

Ein weiteres Geheimnis hat Roger Federer vor den French Open gleich auch noch gelüftet: Die Frage, ob Lenny und Leo wie ihre Schwestern eineiige Zwillinge sind oder nicht. Mirka und er haben deshalb einen DNA-Test machen lassen und laut «Blick» bereits die Ergebnisse erhalten. «Sie sind nicht gleich.» Zweieiig also!

Weitere Artikel über Roger Federer und seine Doppel-Zwillinge finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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