Nach bitterem Wimbledon-Aus Roger Federer: «Jetzt fühle ich mich mental müde»

Titelverteidiger Roger Federer wird vom Südafrikaner Kevin Anderson in Wimbledon vom Thron gestürzt. An der Pressekonferenz redet der Rasenkönig über seine bittere Niederlage und wie es nun weitergeht.
Roger Federer Wimbledon 2018
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Enttäuscht: Roger Federer an der Pressekonferenz.

Vier Stunden lang kämpften Titelverteidiger Roger Federer, 36, und Kevin Anderson, 32, gestern Mittwoch im Viertelfinal in Wimbledon gegeneinander. Am Ende ging der als Nummer acht gesetzte Südafrikaner als Sieger vom Platz. «Es war einfach einer dieser Tage, an denen ich mich nicht so gut fühlte», erklärt ein enttäuschter Roger Federer an der Pressekonferenz.

Pech auf dem Rasen, Glück in der Liebe. Mirka Federer strahlt in Wimbledon so schön wie nie: 

«Jetzt fühle ich mich furchtbar»

Auch auf Twitter lässt der Tennisstar seinem Frust freien Lauf: 

«Es gibt Momente, in denen du die Chancen packst und ich habe das nicht getan. Es hat sich gezeigt, dass heute nicht mein Tag war», wird Federer zitiert. Er habe sich während des Spiels bis am Schluss mental stark gefühlt. Danach war fertig: «Jetzt fühle ich mich mental müde, jetzt fühle ich mich furchtbar. Aber so ist das halt.»

Roger Federer Kevin Anderson
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Aus der Traum: Roger Federer (l.) verliert im Viertelfinal im Wimbledon gegen Kevin Anderson.

Blick nach vorne

Wie lange er brauche, bis er die Enttäuschung überwunden habe, könne er jetzt noch nicht sagen: «Es könnte eine Weile dauern. Vielleicht aber auch nur eine halbe Stunde. Manchmal hilft es, wenn du danach gleich wieder ein Turnier spielst», so der achtfache Wimbledon-Champion. Aufgeben kommt für Federer nicht in Frage. Kämpferisch blickt der König nach vorn: «Das Ziel ist, das nächste Jahr zurückzukommen und es besser zu machen.»

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