Roger Federer über seine Zwillings-Töchter «Sie wissen nicht, ob ich gut oder schlecht bin»

Am Montag starten in New York die US Open. Für Roger Federer die Möglichkeit, seinen 18. Grand-Slam-Titel zu gewinnen. Was seine Töchter über den Erfolg ihres Vaters denken, verrät das Tennis-Ass nun in einem Interview.
Roger Federer mit Zwillingen und Mirka in New York
© Dukas

Roger Federer mit seinen Zwillings-Mädchen Myla und Charlene und Ehefrau Mirka vor wenigen Tagen in New York.

Roger Federer greift nach seinem 18. Grand-Slam-Sieg. In der ersten Runde der US Open muss sich der 34-Jährige gegen Leonardo Mayer, 28, aus Argentinien beweisen. Bestimmt im Laufe des Turniers wieder mit von der Partie: Ehefrau Mirka, 37, und die sechsjährigen Zwillingsmädchen Myla und Charlene, die dem Profisportler von der Tribüne aus zuschauen.

Mittlerweile würden seine Töchter den Unterschied zwischen Training und Match sowie gewinnen und verlieren kennen, sagt Federer zum Start der US Open gegenüber «Blick». «Aber sie denken, dass eben viele andere Papis auch Tennis spielen. Sie wissen nicht, ob ich gut oder schlecht bin.» Dass sein Nachwuchs nicht weiss, ob er besser als Landsmann Stan Wawrinka, 30, ist, spielt für den Schweizer Tennis-Star indes keine Rolle. Aber er hätte auch nichts dagegen, seinen Töchter seinen Beruf etwas näher zu bringen. «Wenn es ihnen wichtig wäre, würde ich ihnen erklären, dass es Ranglisten gibt.»

Intime Szenen wie in Cincinnati, als Roger Federer nach seinem Final-Sieg zu seiner Familie in die Box stürmte, Mirka, Myla und Charlene küsste, werden wir an den US Open wohl nicht sehen. «Dort sind die Boxen direkt am Feld. Ich renne nicht gerne irgendwo das Stadion hoch. In diesem Moment wollte ich mich einfach gerne bei meiner Familie und Seve Lüthi für die super Woche bedanken.»

Ob er an den US Open gewinnt, wird sich noch zeigen. Federer selbst hält sich mit einer Prognose zurück, immerhin hat er in den vergangenen Wochen weniger gespielt als seine Gegner. Lieber verbrachte er Zeit mit Mirka, seinen Töchtern sowie seinen einjährigen Zwillingsbuben Leo und Lenny und gönnte sich ein paar freie Tage. «Für mich, meine Frau und die Familie war es schön, nach Wimbledon etwas mehr Zeit in der Schweiz zu verbringen.» Sollte er am Sonntag, 13. September, im Finale stehen und seinen 18. Grand-Slam-Titel gewinnen, «war es perfekte Planung. Wenn ich ausscheide, weniger».

Im Dossier: Mehr über Roger Federer und seine Familie

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