Vize-Miss-Schweiz Sara: «Ich bin froh, hat Dominique gewonnen»

Es hat nicht sollen sein. Statt im Blitzlichtgewitter steht Sara Wicki, 24, am Montagmorgen bereits wieder als Lehrerin im Klassenzimmer. Kein Problem für die frischgekürte Vize-Miss-Schweiz aus dem Kanton Luzern, wie sie im Interview mit SI online verrät.
Am Ende kämpften noch Dominique Rinderknecht und Sara Wicki (v.l.) um den Sieg - Sara musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
© KEYSTONE/Ennio Leanza Am Ende kämpften noch Dominique Rinderknecht und Sara Wicki (v.l.) um den Sieg - Sara musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

SI online: Herzliche Gratulation zum zweiten Platz! Wie kurz war die Nacht auf Sonntag?
Sara Wicki: Dankeschön! Sehr viel habe ich nicht geschlafen. Bis um vier Uhr morgens haben wir an der After-Show-Party gefeiert, um halb Zehn war ich wieder auf den Beinen, um mich von Dominique und der Miss-Schweiz-Organisation zu verabschieden.

Dominique absolvierte einen wahren Medienmarathon. Wie war Ihr Sonntag nach der grossen Wahlnacht?
Ruhiger. Ich fuhr mit dem CEO eines Sponsors, der in die selbe Richtung musste wie ich, nach Hause. Danach habe ich viele E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten beantwortet. Und am Abend bei meinen Eltern grilliert.

Am Montagmorgen standen Sie bereits wieder im Klassenzimmer. Wie haben Ihre Schüler reagiert?
Unglaublich positiv! Sie haben mich mit einer geschmückten Wandtafel empfangen, eine Schülerin ist sogar auf mich zugestürmt und hat mich umarmt. Das war herzig! Die meisten haben sich die Sendung angeschaut und sind stolz, dass ichs so weit gschafft habe. Meine Lehrer-Kolleginnen und -Kollegen überraschten mich mit einem Blumenstrauss und einer Gratulationskarte.

Nichtsdestotrotz: Knapp vorbei ist auch daneben. Wie gross ist die Enttäuschung über den verpassten Sieg?
Die hält sich in Grenzen. Die Miss-Organisation legte uns vergangene Woche ans Herz, uns nochmals gut zu überlegen, ob wir das Ganze wirklich wollten. Da wurde mir klar: Bei einem Sieg wäre der Rummel um meine Person riesig und die Verantwortung gross. Ich bin deshalb fast froh und erleichtert, dass Dominique am Ende gewonnen hat.

Dann haben Jury und TV-Zuschauer also die Richtige gekrönt?
Ich finde schon, ja. Dominique wird das super machen, da habe ich keine Angst. Sie hat mein vollstes Vertrauen, und ich bin gespannt, was wir im nächsten Jahr noch alles von ihr sehen und hören werden.

Was werden wir von Ihnen sehen und hören?
Das kann ich noch nicht sagen. Bis im Juli bin ich noch in einem 50-Prozent-Pensum als Lehrerin angestellt, das werde ich durchziehen. Ab Sommer habe ich viel Zeit - mal sehen, was noch alles auf mich zukommt. Ich werde mir nun erst einmal Zeit für die Planung nehmen und mich sicherlich noch mit der Miss-Schweiz-Organisation zusammensetzen. Fest steht: Man wird nicht nichts mehr von mir hören. (lacht)

Werden auch Sie von der Organisation unter Vertrag genommen, wie Ihre  Vorgängerinnen Xenia Tchoumitcheva, Sabrina Guilloud und Julia Flückiger?
Keine Ahnung. Bis jetzt sind wir noch nicht dazu gekommen, das zu besprechen. Jetzt steht erst einmal Dominique im Mittelpunkt.

Julia Flückiger wünscht Ihnen viel Durchhaltewillen, wie Sie am Rande der Miss-Wahl sagte. Eine Vize-Miss-Schweiz müsse viel Eigeninitiative mitbringen und aktiv sein, um im Gespräch zu bleiben.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen und traue ich mir durchaus zu. Wir haben uns schon vorher durch Modeljobs kennengelernt und über das Thema gesprochen. Ich bin sehr froh, darf ich mir Tipps bei ihr holen.

Alles zur Miss-Schweiz-Wahl finden Sie im SI-online-Dossier.

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