Anatole Taubman Schockdiagnose: Seine Mutter hat Alzheimer

Traurig und hilflos fühle er sich, seitdem er von der Alzheimer-Erkrankung seiner Mutter erfahren habe. Schauspieler Anatole Taubman spricht über den schweren Schicksalsschlag.
«Ich wollte nicht wahrhaben, was passierte», sagt Schauspieler Anatole Taubman über die Erkrankung seiner Mutter.
© DUKAS «Ich wollte nicht wahrhaben, was passierte», sagt Schauspieler Anatole Taubman über die Erkrankung seiner Mutter.

Auch wenn es beruflich für Anatole Taubman, 41, gut läuft, privat sieht es ganz anders aus. Der Schweizer Schauspieler ist in grosser Sorge um seine Mutter, denn bei ihr wurde Alzheimer diagnostiziert. «Anfänglich hat mich diese neue Situation ziemlich überfordert», sagt Taubman gegenüber «Bunte». Er habe nicht wahrhaben wollen, dass seine Mutter ihr Gedächtnis verliere. «Das ist doch so, als würde man einem Menschen die Identität nehmen. Schlimmer geht es nicht.» Mitanzusehen, wie sie sich mit aller Macht dagegen wehre, sei tragisch, mache ihn traurig und hilflos. 

Als Taubman von der Diagnose erfuhr, nahm er sich einige Monate frei, um die Betreuung seiner Mutter zu organisieren. Hierfür musste er verschiedene Projekte absagen. Erwachsen habe ihn die neue Situation gemacht. «Ich musste mich von einem Teil meines eigenen Kind-Ichs verabschieden.»

Kraft geben ihm zurzeit seine Lebensgefährtin Claudia Michelsen, 43, und seine beiden Töchter Tara, 9, und Lina, 14. Bis anhin sah der «Ein Quantum Trost»-Darsteller seine Familie nicht mehr als zwei Wochen am Stück. Das wird sich nun ändern: Taubman möchte mehr Zeit zu Hause verbringen. Dort finde er die nötige Ruhe, die er bei seinem «geschäftigen Leben» brauche.

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