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«Ich bekam krasse Wehen»

Schwangere Sila Sahin musste notbehandelt werden

Da hat wohl einer gar keine Geduld mehr: Die hochschwangere Schauspielerin Sila Sahin bekam auf dem Flug in ihre neue Heimat Bergen starke Wehen und versetzte ihre Mutter in Angst und Schrecken.

Sila Sahin Baby schwanger

Sila Sahin ist im achten Monat schwanger. Ihr Baby will sich aber wohl nicht noch einen Monat gedulden. 

Instagram

Schon vor dem Start ihres Flugs nach Bergen in Norwegen habe die ehemalige «GZSZ»-Darstellerin über Schmerzen und einen harten Bauch geklagt. «Aber mein Mann hat das natürlich einfach weggelacht», schreibt Sila Sahin auf Instagram. Und dann ging alles ganz schnell. Die 32-Jährige bekam zwanzig Minuten nach dem Start «krasse Wehen». 

Das Flugpersonal notbehandelte die werdende Mama sofort. Es suchte unter den Passagieren zudem einen Arzt. «Eigentlich kenne ich das nur aus dem Film», so Sahin weiter. Zum guten Glück war eine Hebamme an Bord. 

Die half sofort mit beruhigenden Worten sowie Atemübungen und stellte fest, dass das Baby quer lag und sich in Richtung Geburtskanal drehen wollte. Ein ganz normaler Vorgang zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft. «Eigentlich super, nur nicht im Flieger», findet die Schwangere. 

Später im Spital stellten die Ärzte dann auch noch fest, dass Sila Sahin zeitgleich einen Nierenstein verlor. «Jeder, der das schon einmal erlebt hat, weiss, wie schmerzhaft das ist.» Ihrem Mann, dem Fussballer Samuel Radinger, 25, verging während dem Drama dann doch auch noch das Lachen. 

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«Du kannst doch nicht im Flieger entbinden!»

«Als die Hebamme die Gummihandschuhe anzog, fand er es auch nicht mehr so lustig», schreibt die Schauspielerin weiter. Und auch ihre Mutter, die auf dem Instagram-Bild links hinter ihr zu sehen ist, war alles andere als souverän: «Sie sagte: ‹Sila, das hätte ich jetzt also nicht von dir erwartet, so habe ich dich nicht erzogen. Du kannst doch nicht im Flieger entbinden!›»

Vorzuwerfen hat sich die Mama in spe übrigens nicht. Sie sei einen Tag vor Abflug noch beim Frauenarzt gewesen, der grünes Licht für die Reise nach Norwegen gegeben hatte. Sila Sahin will nun bis zur Geburt in Bergen bleiben. «Was für eine verrückte Nacht», schreibt sie am Ende ihrer Geschichte. Womit sich recht hat. 

Von Berit-Silja Gründlers am 6. Juni 2018