Brasilien 2014 Im WM-Check: Granit Xhaka

Welche geheimen Talente haben unsere Nationalspieler? Was darf im Gepäck nicht fehlen? Und was trauen sie sich selbst an ihrer zehnten WM-Endrunde zu? Elf Leistungsträger plaudern über Hoffnungen und Bettlekture. Im dritten Teil: der 21-jährige Mittelfeldspieler Granit Xhaka.
Granit Xhaka spielt für die Schweizer Nati an der WM 2014
© Robert Eikelpoth

«Wenn wir in Brasilien sind, sollten wir alles andere vergessen», findet Mittelfeldspieler Granit Xhaka.

SI Sport: Was gehört unbedingt ins WM-Gepäck? 
Granit Xhaka: Nichts Konkretes. Hauptsache, ich nehme genügend Sachen mit, damit wir so lange wie möglich dabei sein können.

Was werden Sie in Brasilien von zu Hause vermissen?
Wenn wir in Brasilien sind, sollten wir alles andere vergessen. Es ist eine einmalige Sache, dort eine WM zu spielen, deshalb rückt alles von zu Hause in den Hintergrund.

Was schätzen Sie an Ihrem Zimmerpartner Ricardo Rodriguez, was nervt Sie?
Es nervt mich gar nichts. Er ist ein cooler Siech, ein lustiger Mensch, wir verstehen uns super.

Welche Musik hören Sie im Bus auf dem Weg zum Stadion?
Albanische Lieder. Ich höre nicht so gern englische Lieder.

Was ist Ihr grösstes Talent neben dem Fussball?
Tischtennis. Ich habe einen Tisch im Garten.

Wer ist Ihr Lieblingsspieler?
Stand heute: Cristiano Ronaldo. Früher Zinedine Zidane.

Wie weit kommen Sie bei der Schweizer Nationalhymne?
Weit genug.

Was tragen Sie unter dem Fussballtenue?
Unter dem Trikot trage ich gar nichts, aber ich habe spezielle Schienbeinschoner. Dort sind die Geburtstage unserer Familie drauf, ich habe sie extra anfertigen lassen.

Welches war für Sie die beste WM?
Die U17-Weltmeisterschaft, die wir gewonnen haben.

Was werden Sie Ottmar Hitzfeld zum Abschied am Flughafen sagen?
Sicher zuerst danke, dass er mir das Vertrauen schon gegeben hat, als ich noch sehr jung war. Und dass ich von ihm sehr viel gelernt habe.

Im vierten Teil erzählt Valentin Stocker, wie weit er bei der Schweizer Nationalhymne kommt. Zu lesen am Montag, 9. Juni, auf SI online.

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