Brasilien 2014 Im WM-Check: Admir Mehmedi

Welche geheimen Talente haben unsere Nationalspieler? Was darf im Gepäck nicht fehlen? Und was trauen sie sich selbst an ihrer zehnten WM-Endrunde zu? Elf Leistungsträger plaudern über Hoffnungen und Bettlektüre. Im sechsten Teil: der 23-jährige Stürmer Admir Mehmedi. 
Admir Mehmedi spielt für Schweizer Nati an der WM 2014
© Toto Marti

«Ich raste nie aus. Ich wüsste gar nicht, wie man mich auf die Palme bringen sollte», sagt Admir Mehmedi.

SI Sport: Wie oft werden Sie in Brasilien mit Ihrer Familie telefonieren? 
Admir Mehmedi: Mit den Eltern und meinem besten Kollegen telefoniere ich sicher einmal pro Tag.

Was werden Sie von zu Hause vermissen?
Mein Umfeld. Sonst wenig, meine Playstation und mein Laptop kommen mit.

Was schätzen Sie an Ihrem Zimmerpartner Xherdan Shaqiri, was nervt Sie?
Wir haben fast nie eine Meinungsverschiedenheit, es macht Spass mit ihm. Nerven tut mich, dass er immer noch am Laptop ist, wenn ich schlafen will.

Welches ist Ihr grösstes Talent neben dem Fussball?
Dass ich fast nie ausraste, immer ruhig und cool bleibe. Ich wüsste nicht, wie man mich auf die Palme bringen sollte, da müsste schon etwas Grösseres passieren.

Wer ist Ihr Lieblingsspieler?
Kaká.

Welche Schweizer Nationalmannschaft war die beste aller Zeiten?
Das ist schwierig zu sagen. Die aktuelle gehört qualitativ aber sicher zu den stärksten.

Welches WM-Spiel würden Sie gern live sehen?
Keines, die Spiele der Schweiz reichen mir. Ich hoffe, dass ich auf dem Feld bin, aber wenn es dann die Bank ist, ist es auch okay.

Wem würden Sie ein WM-Tor widmen?
Meiner Grossmutter, die vor sechs Monaten gestorben ist. Sie hatte zwar keine grosse Ahnung von Fussball, hat aber schon manchmal zugeschaut.

Welches war für Sie die beste WM?
2002, als Brasilien im Final gegen Deutschland gewann und Ronaldo zwei Tore schoss.Da war ich elf Jahre alt und an einem Juniorenturnier, wir haben das Spiel auf Grossleinwand gesehen. Das bleibt bis heute in Erinnerung.

Im siebten Teil sagt Fabian Schär, welche WM in seinen Augen perfekt war. Zu lesen am Donnerstag, 12. Juni, auf SI online.

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