Selina Gasparin Sotschi-Silber: «Mein Freund hats mir zugetraut»

Bis vor ein paar Jahren war der Begriff Biathlon in der Schweiz noch ein Fremdwort. Dank Selina Gasparin, 29, hat sich das nun geändert. Mit der «Schweizer Illustrierten» sprach die Bündner Silber-Medaillen-Gewinnerin über die Hoffnung, nach ihrem Sieg einen Hype auszulösen, Freund Ilja und Blumen zu Valentinstag.

ÜBER IHREN SIEG:
Die Silber-Medaille im olympischen 15-Kilometer-Lauf kam überraschend, auch wenn Selina Gasparin dieses Jahr bereits zwei Sprintrennen im Weltcup für sich entschied. «Am stolzesten macht mich, dass ich erstmals in meiner Karriere bei sämtlichen Schüssen getroffen habe.» 

ÜBER BIATHLON:
«Die Leute meine ja, das sei Joggen und Schwimmen. Biathlon, Duathlon, Triathlon - viele kennen den Unterschied nicht. Hoffentlich kann ich das mit dieser Medaille ändern», so die Sportlerin, die am 3. April ihren 30. Geburtstag feiert. Da es zu wenig Nachwuchs gibt, hofft sie, einen Hype auszulösen. «Nicht für mich selber, sondern für die Sportart.»

ÜBER IHREN FREUND:
Seit drei Jahren ist Selina Gasparin mit dem russischen Spitzenlangläufer Ilja Chernousov zusammen. «Ich profitiere extrem von seiner Erfahrung.» Weil sich der 27-Jährige jedoch am Tag ihres Sieges auf seinen Wettkampf vorbereiten musste, konnte er das Rennen nur am TV mitverfolgen. «Wir haben uns dann am Abend im Olympischen Dorf gesehen. «Ilja hat sich unglaublich gefreut, er hat es mir immer zugetraut.»

ÜBER VALENTINSTAG:
Ihr Geschenk gab es schon am Morgen. «Ilja hat mir Blumen gebracht.» Sie habe sich dann am Abend revanchiert: «Mit den Blumen, die ich bei der Flower Ceremony bekommen habe.» 

Wie sich Selina Gasparin auf die kommenden Biathlon-Entscheidungen vorbereitet und warum sie zwangsläufig ihre SMS-Glückwünsche nicht beantwortet? Lesen Sie die ganze Geschichte in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» Nr. 8 - erhältlich seit 17. Februar 2014 am Kiosk oder auf Ihrem iPad. 

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