Schlangenfrau Burri Sie begeistert in französischer Talent-Show

Grosser Erfolg für die Schweizer Kontorsionistin: Nina Burri ist im französischen Pendant zu «Die grössten Schweizer Talente» eine Runde weiter gekommen. Jetzt hofft sie auf eine Halbfinalteilnahme und spricht mit SI online über ihren Auftritt.
Wie bei «Die grössten Schweizer Talente» überzeugte Nina Burri als goldenes Bond-Girl auch die Jury in Frankreich.
© SRF Wie bei «Die grössten Schweizer Talente» überzeugte Nina Burri als goldenes Bond-Girl auch die Jury in Frankreich.

Es war ihre Absicht, in Frankreich berühmt zu werden - und es ist ihr ein Stück weit gelungen. Die Schweizerin Nina Burri, 34, trat im Casting von «La France a un incroyable talent» auf. Was bereits im August aufgezeichnet wurde, strahlte der TV-Sender M6 am Mittwochabend aus. Jetzt darf Burri endlich jubeln: «Ich bin eine Runde weiter!», sagt sie gegenüber SI online. «Es macht mich unheimlich stolz, dass ich das in Frankreich geschafft habe.» Es sei nicht selbstverständlich, mit ihrem Talent dort punkten zu können, «da die Juroren schon viele Kontorsionistinnen gesehen haben».

Das Publikum dankte ihr mit Standing Ovations und von der Jury gab's für die Schlangenfrau, die sich schon bei «Die grössten Schweizer Talente» bis auf den zweiten Platz verrenkt hat, dreimal ein Ja. «Die Jury war ziemlich baff», erzählt Burri. Die Jurorin Sophie Edelstein, Direktorin des Cirque Pinder in Frankreich, habe gar nach ihren Koordinaten gefragt. «Ein grosses Kompliment. Vielleicht ergibt sich nach der Show tatsächlich ein Engagement.» Ein anderer Juror habe mit ihr sogar zu flirten versucht, doch Burri ist längst vergeben. Erst vor kurzem zog sie mit ihrem Freund Stefan Schwitter zusammen.

Jetzt hofft Burri auf einen von dreissig Plätzen im Halbfinale. Ob sie es schafft, erfährt der Zuschauer Mitte November.

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