Ursula Andress Sie freut sich über Schweizer Haslikuchen

Früher verdrehte sie den Männern den Kopf, heute lebt Ursula Andress zurückgezogen in Italien. Ihre Wurzeln hat sie aber nicht vergessen: Dem Haslikuchen aus der Schweiz kann sie nicht widerstehen.

James Bond ist derzeit in aller Munde. Am 1. November erscheint der neue Film «Skyfall», von dem Kritiker sagen, es dürfte der beste 007 aller Zeiten sein. Und dann feiert der Agent heuer auch noch sein 50-Jahre-Jubiläum. In all den Rückblicken fällt neben den Namen der Bond-Darsteller - Sean Connery, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan, Daniel Craig, - insbesondere einer besonders oft: Ursula Andress. Die mittlerweile 76-Jährige prägte in der Rolle des Bond-Girls Honey Rider die Filme wie keine andere Frau. In «007 jagt Dr. No» verdrehte sie 1962 Sean Connery den Kopf. Bis heute können ihr die schönsten Frauen der Welt kaum das Wasser reichen, das haben Umfragen bestätigt: Die britische Zeitung «The Sun» wählte Andress zum heissesten Bond-Girl aller Zeiten, in einer Abstimmung der Zeitschrift «Playboy» belegte sie hinter Halle Berry den zweiten Platz.

Wer aber glaubt, die Grande Dame aus Ostermundigen BE sonne sich in ihrem Ruhm, täuscht sich: Andress lebt zurückgezogen in einem Landhaus in Italien, Interviews mit ihr sind rar, sie meidet Anlässe. Umso grösser ist die Freude, dass sie am 3. November an der Gala de Berne einen ihrer seltenen Auftritte hat. Die Heimat liegt ihr offenbar noch immer am Herzen, ihre Wurzeln hat sie nicht vergessen. Als die «Schweizer Illustrierte» Andress zum Interview traf und ihr Haslikuchen mitbrachte, freute sie sich riesig: «E Haslichueche! Meine Mutter lebte in den 60er-Jahren am Hasliberg.»

In der «Schweizer Illustrierten» Nr. 43 spricht Ursula Andress über ihre Männer (John Derek, Elvis, Jean-Paul Belmondo, James Dean), über ihre Jugend und die Erziehung ihres Sohnes Dimitri und über ihr Leben in den 60er-Jahren. Erhältlich ist die Ausgabe ab Montag, 22. Oktober, am Kiosk oder auf dem iPad. 

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