Susanne Wille Sie ist die neue SwissAward-Moderatorin

Vom Bundeshaus an die grosse Show-Gala: Susanne Wille tritt in die Fussstapfen von Sandra Studer und präsentiert neu den SwissAward. SI online verrät die TV-Frau, was sie am Job reizt. Und warum sie mit der Zusage gezögert hat.
Man kennt sie als Bundeshaus-Reporterin im Deux-Pièces. Für die SwissAward-Bühne wird Susanne Wille aber ausnahmsweise in ein Abendkleid schlüpfen.
© SRF Man kennt sie als Bundeshaus-Reporterin im Deux-Pièces. Für die SwissAward-Bühne wird Susanne Wille aber ausnahmsweise in ein Abendkleid schlüpfen.

Nachdem Michelle Hunziker dem Schweizer Fernsehen aus terminlichen Gründen einen Korb gab, steht jetzt fest: Susanne Wille übernimmt die Moderation des SwissAward. Am 12. Januar 2013 wird sie die elfte Austragung der Preisverleihung präsentieren.  

Kein leichter Entscheid für die 38-jährige Reporterin. Erst im Juni 2011 verabschiedete sie sich von «10vor10» und wechselte als Korrespondentin ins Bundeshaus. Und jetzt sollte sie zurück ins Rampenlicht und gleich die grösste Live-Show der Schweiz moderieren? «Die Anfrage kam überraschend. Ich brauchte schon etwas Bedenkzeit», sagt Susanne Wille im Gespräch mit SI online. Sie sei überzeugt, dass der SwissAward eine spannende Ergänzung zu ihrer jetzigen Aufgabe in Bern sei. «Vielen Persönlichkeiten, die die Schweiz prägen und auf der Bühne stehen werden, begegne ich ja auch in meiner Reporter-Tätigkeit. Die Gespräche werden einfach in einem anderen Rahmen stattfinden.»

Sven Sarbach, Bereichsleiter Show und Events beim SRF, ist «sehr glücklich» über Susanne Willes Zusage. «Durch ihren journalistischen Background und ihre Affinität zu den verschiedensten gesellschaftlichen und politischen Themen der Schweiz ist sie die ideale Besetzung.»

Nimmt sich die Fernsehfrau ein Beispiel an ihrer Vorgängerin, dürfte der Job denn auch ein lang anhaltendes Engagement werden: Sandra Studer moderierte den SwissAward zehn Jahre lang. Doch Susanne Wille winkt ab. «So weit denke ich noch gar nicht. Ich nehme alles Schritt für Schritt.» Erst einmal freue sie sich jetzt auf die erste Sendung. Ob sie sich auf der grossen Show-Bühne wohlfühlen werde, wisse sie ja noch nicht. «Aber genau das ist ja unter anderem die Herausforderung.»

 

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