Christa Rigozzi Sie mauserte sich von der Miss zur Marke

Wer in der Schweiz lebt, kennt Christa Rigozzi. Als einstige Miss Schweiz gehört sie heute zu den gefragtesten Moderatorinnen und Werbegesichtern. Jetzt wird sie 30 Jahre alt und hat den Sprung von der Miss zur Marke geschafft.

Tessiner Charme und grammatikalisch nicht ganz korrektes Deutsch: Christa Rigozzi, 29, wurde mit ihrem Aussehen bekannt, mittlerweile kennt aber jeder auch ihre Stimme mit dem unverkennbaren italienischen Akzent. Wie wärs mit «Du bisch so härzig»? Dieser Satz kam Christa Rigozzi als Jurorin bei der SRF-Show «Die grössten Schweizer Talente» immer wieder über die Lippen. Oder wie wärs mit «Glanz und Gloria sein Sponsor war Mastro Lorenzo»? 

Doch ihr Weg von der Misszur Ex-Miss bis hin zur Marke hat gedauert. Genauer gesagt sechs Jahre. Mit Professionalität, harter Arbeit und Fröhlichkeit hat es Rigozzi geschafft, sich als Persönlichkeit zu profilieren. 2012 löste sie sich schliesslich von der Miss-Schweiz-Organisation und machte sich selbständig. «Ich wollte mich entwickeln und neu als Christa definieren.»

Heute steht Christa Rigozzi nicht mehr als ehemalige Miss in der Öffentlichkeit, sondern als sie selbst. «Das Missen-Jahr war für Christa ein Sprungbrett, das sie genutzt hat, um sich als Persönlichkeit zu präsentieren», begründet Werbe-Experte Frank Bodin Christa Rigozzis Erfolg. «Sie ist nicht perfekt, und das macht sie menschlich.»

Nicht perfekt genug war sie gewissen Leuten auch kurz nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz. Viele sahen die Zweitplatzierte und oft als «sexy russische Lolita» bezeichnete Xenia Tchoumitcheva, 25, als eigentliche Schönheitskönigin. Doch Christa hat nicht nur im Amtsjahr, sondern auch danach die Kritiker verstummen lassen. Mit Geduld, Authentizität, unermüdlichen Arbeitswillen - und ihrem Perfektionismus. «Noch heute werde ich richtig sauer, wenn etwas nicht gut organisiert ist. Auf die Bühne gehen und lachen, das reicht mir nicht.»

Lesen Sie die Experten-Einschätzung zu Christa Rigozzi sowie die ganze Geschichte in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» Nr. 15 vom 8. April - oder auf Ihrem iPad.

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