Martina Hingis Sie schreibt Wimbledon-Kolumne

Wer könnte die Akteure des Tennis-Turniers in London besser beurteilen als Martina Hingis: Der Ex-Profi schreibt ab sofort für eine Tennis-Website. Ihr erstes Thema: Weltranglisten-Erste Maria Sharapova.
Martina Hingis schreibt jetzt auch - für eine Tennis-Website beurteilt sie ehemalige Kolleginnen.
© RDB/SI/Thomas Buchwalder/SI_2010_05 Martina Hingis schreibt jetzt auch - für eine Tennis-Website beurteilt sie ehemalige Kolleginnen.

Pünktlich zum Start des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon tritt Ex-Tennis-Profi Martina Hingis, 31, wieder in Erscheinung. Die Tennis-Website «The Tennis Space» konnte die Schweizerin, die sich seit ihrer Hochzeit mit dem Franzosen Thibault Hutin dem Pferdesport verschrieben hat, als Kolumnistin gewinnen. In ihrem ersten Beitrag widmet sich die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin der aktuellen Nummer 1 der Weltrangliste: der Russin Maria Sharapova.

«Ich traf Maria Sharapova das erste mal mit 12 Jahren und da war sie bereits eine Kämpferin. Sie war ein kleines, blondes Mädchen, aber eine richtige Kämpfernatur», schreibt Hingis. Man könne auch sagen, dass Sharapova nicht die talentierteste Spielerin ihrer Generation sei, trotzdem habe sie immer alles gegeben. Sie sei bis heute hungrig geblieben und genau dieser Wille sei es, der Sharapova nach ihrer Verletzungsphase zurück an die Spitze gebracht habe.

Hingis prophezeit den Tennis-Fans eine abwechslungsreiche Turnierzeit, denn «Frauentennis ist momentan sehr unvorhersehbar, vielleicht sogar unvorhersehbarer denn je». Ebenfalls noch unklar ist, wann Martina selbst auf dem Platz stehen wird. Sie wird heuer im Legenden-Doppel mit Lindsay Davenport gegen Martina Navratilova und Jana Novotna antreten. Der genaue Zeitpunkt wird gemäss Wimbledon.com noch bekanntgegeben.

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