Anna Maier Sie wünscht ihren Töchtern Leidenschaft

Ab dem 28. Januar ist Anna Maier wöchentlich als Moderatorin der Schweizer Casting-Show «Die grössten Schweizer Talente» zu sehen. Wie sie ihren Job und das Muttersein unter einen Hut bringt, verrät sie im Interview mit der «Schweizer Illustrierten».
Anna Maier ist Moderatorin bei «DRS 3» und zweifache Mutter.
© SRF/Merly Knörle Anna Maier ist Moderatorin bei «DRS 3» und zweifache Mutter.

Für die Moderatorin könnte es zur Zeit nicht besser laufen. Sie ist glücklich verheiratet, wurde im Sommer 2011 zum zweiten Mal Mutter und führt ab dem 28. Januar das TV-Publikum durch die Casting-Show  «DGST». Das Job-Angebot kam just am Tag, an dem ihre Tochter zur Welt kam. Über besagten Tag sagte Anna Maier, 34, damals. «Der 11. August war irgendwie surreal, aber mein absoluter Glückstag.»

Nur drei Monate nach der Geburt ihrer kleinen Julie Monisha stand die «DRS 3»-Moderatorin an der Seite von Sven Epiney vor der Kamera. Dass sie ihre neugeborene Tochter so schnell aus ihrer Obhut geben musste, habe sehr gut funktioniert. Ihr Mann Urs Bruggisser, Pilot, flog zu dieser Zeit nur Kurz- und Mittelstreckenflüge. Das sei sehr angenehm gewesen, da er sich ebenfalls um die gemeinsame Tochter kümmern konnte. Und nach der 10-tägigen Drehzeit, hatte Maier nochmals zwei Monate Babypause. Aber sie fügt an: «Wenn man frisch Mutter geworden ist, will man am liebsten 25 Jahre zu Hause bleiben.» Ihren beiden Töchtern, Lena Anusha, 10, und Julie Monisha, 5 Monate, wünscht sie «neben Talent vor allem Leidenschaft. Denn damit kannst du alles erreichen.» Aber auch liebe Freunde und Zufriedenheit seien wichtig.

Nach ihrer KV-Lehre im Unispital Zürich trat Anna Maier eine Stelle als Moderatorin und Redaktorin beim Zürcher Lokalsender «Radio 24» an. Es folgten Moderations-Jobs bei «Tele 24», «TeleZüri» und «Sat1 Schweiz». 2007 moderierte sie in Deutschland die TV-Show «You can Dance», bevor sie 2008 dem Fernsehen den Rücken kehrte und wieder ins Radio-Genre wechselte. Sie habe irgendwann eine Fernsehmüdigkeit verspürt, meinte sie im September 2011 gegenüber dem «SonntagsBlick».

Das vollständige Interview mit Anna Maier finden Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 4 vom 23. Januar 2012 und auf Ihrem iPad.

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