Im Weihnachtsinterview: Wer versteckt sich hinter diesem Bild? «Geschenke sind Nebensache»

Wir haben mit Schweizer Prominenten über Weihnachten gesprochen. In einer fünfteiligen Serie zeigen sie Bilder aus ihrer Kindheit und verraten, was ihnen die Festtage heute bedeuten und welche Guetsli sie nach all den Jahren immer noch heiss lieben. Heute mit Sängerin Sina.
Sina Sängerin Wallis Däheimu
© Kurt Reichenbach

Die Sängerin Ursula Bellwald, 51, alias Sina.

Sina, was bedeutet Ihnen Weihnachten?
Heimkommen zur Familie und Zeit haben für den Austausch untereinander. Geschenke sind Nebensache.

Wo und wie feiern Sie?
Seit ich denken kann im Wallis bei meiner Mutter. Vor dem Essen ist Bescherung, dann geht es zur Mitternachtsmesse und in den Weinkeller eines Onkels, wo wir warmen Wein trinken.

Was kommt dieses Jahr an Heiligabend auf den Tisch?
Fondue bourguignonne ist auch bei uns der Klassiker.

Über welches Geschenk haben Sie sich am meisten gefreut?
Ich freue mich am meisten, wenn mir jemand Zeit schenkt.

Sina als Kind
© U. Bellwald

Sina als Kind im Winter 1974.

Wann und wie kaufen Sie Geschenke ein?
Meistens relativ kurzfristig und auch online.

Wer schmückt bei Ihnen den Weihnachtsbaum?
Wenn ich im Wallis ankomme, steht der Baum schon leuchtend im Wohnzimmer.

Welches sind Ihre Lieblingsguetsli?
Ganz klar Spitzbuben. Als Kind habe ich bei meiner Grossmutter so viel aus der Biscuitdose stibitzt, dass mir schlecht wurde.

«Stille Nacht, heilige Nacht» oder «Last Christmas»?
Der Klassiker mit Flöte, Klavier und mehrstimmigem Gesang. Auch wenn wir alle Jahre die Strophen durcheinanderbringen.

In unserem «Weihnachtsdossier» finden Sie weitere Weihnachtsinterviews mit Schweizer Prominenten.

Auch interessant