«Ich habe mit den Tränen gekämpft» Sevens emotionale Beichte im deutschen TV

Die zweite Folge von «Sing meinen Song» glich für Seven einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Schweizer war zum einen begeistert, wie seine Gesangskollegen seine Songs interpretierten. Zum anderen wurde er an ein trauriges Kapitel seines Lebens erinnert. 
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© VOX/Markus Hertrich

Seven sprach in «Sing meinen Song» offen über seine Gefühle.

Der Song «City of Gold» hat für Seven eine ganz besondere Bedeutung - er verarbeitete darin den Tod seines besten Freundes. Als in der zweiten Folge der Vox-Show «Sing meinen Song - das Tauschkonzert» Annett Louisan, 39, genau diesen Song zu interpretieren gedachte, wusste er: «Das wird mir sehr nahe gehen. Es hängen so viele Tränen, Schmerzen und Gedanken daran», erzählt der 37-Jährige gegenüber «20 Minuten»

Und in der Tat: Der Sänger konnte seine Emotionen nicht verbergen. In der Sendung vom Dienstagabend sagte er: «Da habe ich mit den Tränen kämpfen müssen.» 

Seven hatte Schuldgefühle

Das Erlebte liegt bereits lange zurück. Seven war 20 Jahre alt, als sein bester Freund sich das Leben nahm. Es sei seine erste Konfrontation mit dem Tod gewesen, erinnert er sich. «Ich hatte nichts gemerkt, aber mich plagten natürlich Schuldgefühle.» Er habe sich gefragt, ob er den Tod hätte verhindern können.

Die Verarbeitung war ein langer Prozess. «Ich habe 15, 16 Jahre gebraucht, bis ich normal darüber sprechen konnte.» «City of Gold» half ihm dabei. Seven sagte sich, dass sein bester Freund nun in der Stadt aus Gold lebt, wo es ihm besser geht. «So konnte ich mit der Sache meinen Frieden schliessen.» Und er hat es sich zur Aufgabe genommen, «einen Teil von meinem Leben für ihn» weiterzuführen.

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