Swiss Music Awards Peinlicher Musikgeschmack? Die Prominenten packen aus!

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen der Musik. Und so erinnerten sich auch die Gäste bei den diesjährigen Swiss Music Awards an ihre ersten Einflüsse. Welche CD haben sie sich von ihrem ersten Taschengeld geleistet? Und: Wem drückten sie insgeheim die Daumen? SI online hat nachgefragt.

Schick waren sie alle, als sie am Freitagabend über den Roten Teppich der Swiss Music Awards im Zürcher Hallenstadion geschritten sind: Musiker, Schauspieler und Moderatoren. Während sich die Band 77 Bombay Street richtig brav und für einmal ungewohnt in Schwarz präsentierte, zog Dominique Rinderknecht mit ihrem betont farbenfrohen Tütü-Kleid von «Mery's» alle Blicke auf sich. Sie freue sich sehr auf den Anlass, sagte sie im Gespräch mit SI online. Als amtierende Miss Schweiz hatte sie die Ehre, einen der begehrten Preise übergeben zu dürfen. Und der ging ihn ihrem Fall für das «Best Album Dance National» an Mr. Da-Nos. 

Musik, die der Schönheitskönigin liegt? «Ich höre alles - von Rock bis Klassik», sagte Dominique Rinderknecht. Und verriet, welches ihre allererste CD war: ein Album der Girlband Tic Tac Toe. «Die höre ich heute noch gerne. Ich bin halt ein richtiges 90er-Jahre-Girl», sagte sie lachend.

Ihre Freundin Karina Berger, 45, gehört einer anderen Generation an, wie ihr Musikstil beweist. «Eigentlich bin ich mit Funk aufgewachsen, doch in der Pubertät habe ich nur noch Depeche Mode gehört.» Damit habe sie vor allem ihre Mutter etwas überrascht. Ähnlich erging es auch Stargast Alex Hepburn in ihrer Teenagerzeit. «Bei uns zuhause wurden nur grosse Soul- und Blueslegenden wie James Brown oder Bob Dylan gespielt. Als ich mir von meinem ersten Geld eine Hip-Hop-Scheibe vom WuTang Clan gekauft habe, ist meine Mum richtig schockiert gewesen», erzählte die 27-Jährige lachend.

Die meisten Prominenten mussten zugeben, dass ihre erste Platte nicht unbedingt ihrem heutigen Geschmack entspreche. So war es bei Ritschi, 34, die erste «Bravo Hits»-CD überhaupt, bei Lina Button, 30, eine Scheibe von Caught in the Act und bei Melanie Winiger, 35, Take That. Nur SRF-Moderatorin Steffi Buchli, 35, mag ihre erste musikalische Errungenschaft noch heute: Bob Marley mit «The Legend». Und auch Noah Veraguth findet Robbie Williams noch immer toll. Der 26-jährige Pegasus-Sänger war es übrigens, der an diesem Abend den besten Riecher hatte: Bereits vor der Preisverleihung war er sich sicher, dass Bligg beide Preise mit nach Hause nehmen, und dass die Folk-Metal-Band Eluveitie in der Kategorie «Best Live Act National» abräumen würde.

Wer sonst noch auf dem Roten Teppich bei den Swiss Music Awards zu sehen war und mit welcher Musik beispielsweise Marc Sway aufgewachsen ist, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Ausserdem haben wir mit den Gewinnern gesprochen und waren am Roten Teppich mit dabei:

Weitere Artikel zu den Swiss Music Awards finden Sie im Dossier von SI online.

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