Fragestunde Small Talk mit Roger Federer

Federer und SI-Reporterin Kempa im Gespräch. Das Handy hat er in der Hosentasche, falls seine hochschwangere Mirka anruft.
Roger Federer im Gespräch mit SI-Reporterin Sylvie Kempa.
Roger Federer im Gespräch mit SI-Reporterin Sylvie Kempa.

Herr Federer, schade, dass Ihre Frau Mirka Sie nicht begleiten kann.
Sie lässt sich entschuldigen. Ihr Babybauch ist langsam wirklich gross. Das macht alle Ausflüge etwas schwieriger.

Geht es ihr gut?
Hervorragend! Die Schwangerschaft verläuft wie geplant. Ich hoffe nur, unser Kind kommt nicht gerade heute Abend zur Welt. Für Notfälle habe ich mein Mobiltelefon extralaut eingestellt.

Sie könnten jeden Augenblick Papi werden. Ist es Ihnen leichtgefallen, Mirka allein zu lassen?
Diese Ehrung in Basel liegt mir am Herzen, und ich musste den Termin bereits zweimal verschieben. Nach Wimbledon ist dies der einzige offizielle Anlass, den ich zugesagt habe. Basel ist schliesslich meine Heimatstadt. Ich bin hier geboren, habe hier Tennis spielen gelernt und Mirka geheiratet.

Trotzdem soll Ihr Kind in der Zürcher Klinik Bethanien zur Welt kommen und in Bäch am Zürichsee aufwachsen.
Mirka kommt aus dem Thurgau, ich aus Basel: Die Region Zürich ist also ein Kompromiss. Wir haben eine schöne Wohnung mit Seeblick gefunden. Und dank der Nähe zum Zürcher Flughafen bleibt uns eine gewisse Internationalität erhalten.

Wie verbringen Sie die Zeit bis zur Geburt?
Die nächsten Tage gehören ganz meiner Familie. Mirka und ich freuen uns wahnsinnig auf das Baby.

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