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«Man wird nicht immer korrekt behandelt»

«SNTM»-Finalist Sandro gibt Traum vom Modeln auf

Vergangenes Jahr schaffte es Sandro Weder bei der Castingshow «Switzerland's next Topmodel» bis ins Finale. Trotz dieses Erfolgs bleiben die ganz grossen Modelaufträge aus. Deshalb orientiert sich der Luzerner jetzt beruflich neu.

Sandro Weder von «SNTM» 2018

Sandro Weder schaffte es 2018 bei «Switzerland's next Topmodel» bis ins Finale. Trotzdem läuft seine Model-Karriere verhalten. 

Instagram/Sandro Weder

Als Finalist bei «Switzerland's next Topmodel» hatte Sandro Weder, 26, alle Chancen, seine Model-Karriere voranzutreiben. Doch kein halbes Jahr später hat den Luzerner die bittere Realität eingeholt: In der Modelbranche richtig Fuss zu fassen, ist alles andere als ein Zuckerschlecken. In einem neuen Interview mit «20 Minuten» erklärt Sandro, warum er heute nur noch nebenbei modelt.

«Man lebt in einer ständigen Ungewissheit und kann nie sagen, wann und wo man den nächsten Job haben wird. Es ist ein schwieriges Business – und auch wenn man hart arbeitet, wird man nicht immer korrekt behandelt», sagt Sandro. Deshalb arbeitet der tätowierte Beau nun wieder hauptberuflich auf seinem alten Job als Sprengmeister.

Der Schweizer Model-Markt ist zu klein

Rückblickend erwies sich die Teilnahme an der Castingshow für ihn nicht als Sprungbrett, um international durchzustarten. Daraus sind nur wenige Modelaufträge resultiert, sagt er: «Während der Sendung hatte ich schon einige Jobs, die ich der Sendung zu verdanken hatte. Aber nur in der Schweiz. Der Schweizer Markt hat mich aber nie sehr gereizt, weil hier die Branche sehr klein ist.»

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Das Influencer-Business reizt ihn nicht

Immerhin: Followertechnisch hat Sandro von seiner TV-Präsenz profitiert. Heute zählt er auf Instagram fast 50'000 Abonnenten. Damit verfügt er über eine genügend grosse Anhängerschaft, um mit seinem Kanal Geld verdienen zu können. Dies kommt für Sandro im Moment aber nicht infrage: «Ich poste zwar regelmässig Bilder, als Influencer bezeichne ich mich aber nicht. Ich habe aber schon einige Angebote für Partnerschaften bekommen. Bis jetzt war jedoch nichts dabei, das mich ansprach.»

Von der Selbstständigkeit an sich ist der 26-Jährige aber angetan, wie er offenbart: «Ich möchte ein eigenes Restaurant oder eine Bar eröffnen.» Er habe bereits mit Freunden einen Business-Plan erstellt, schwärmt der Ex-«SNTM»-Kandidat. «Das erste Lokal wird auf jeden Fall in Luzern eröffnet – und wenn es gut läuft, würden wir nach Zürich expandieren.»

Von Sarah Huber am 25.03.2019