Patrick Nuo So bitter wird es für ihn in der realen Welt

Sein Image als «Porno-Patrick» oder «Pornuo» kann er womöglich nie mehr ablegen. Die Dschungelbeichte wird ihn noch lange verfolgen. Doch dessen ist sich Patrick Nuo wohl gar nicht bewusst.
Lange konnte er sich in Sicherheit wähnen, jetzt ist er zurück in der Realität: Patrick Nuo musste den australischen Dschungel am Donnerstagabend verlassen.
© RTL / Stefan Gregorowius Lange konnte er sich in Sicherheit wähnen, jetzt ist er zurück in der Realität: Patrick Nuo musste den australischen Dschungel am Donnerstagabend verlassen.

Er ging als gefallener Star ins Camp - und verlässt es als Lachnummer. Der Schweizer Sänger Patrick Nuo, 30, legte in diesem Jahr das wohl schwerwiegendste Geständnis bei «Ich bin ein Star - holt mich hier raus!» ab. Gleich in den ersten Tagen beichtete er seinen Camp-Kollegen seine langjährige Pornosucht. Seine Ausdrucksweise sorgte für zusätzliche Belustigung der Zuschauer: «Ich bin zu nichts mehr gekommen», erzählte Patrick. «Ich war so süchtig, dass ich bei den geilsten Frauen nichts mehr gespürt habe. Ich war so leer!»

Seither ist kein Tag vergangen, an dem die Pornobeichte nicht Thema in den Medien war. Von «Porno-Patrick» und «Pornuo» ist die Rede, sein Ex-Manager lüftete in der «B.Z.» sogar weitere Geheimnisse: Er erzählte von hohen Hotelrechnungen, «damals gab es noch keine Flatrate für Pay-TV», und Patricks ungezügelter Lust: «Sex ist für Patrick sehr, sehr wichtig. Es gab Phasen in seiner Anfangszeit als Sänger, als sich die weiblichen Fans die Klinke in die Hand gegeben haben.» Nuos Anspielung im Camp, er habe nicht nur Sex mit Frauen gehabt, will sein einstiger Manager nicht weiter kommentieren: «Ich möchte es Patrick überlassen, ob er darüber sprechen will oder nicht!»

Auch Patricks Noch-Ehefrau Molly Schade, 28, meldete sich dieser Tage zu Wort. Sie lebt derzeit mit den gemeinsamen Kindern Elouise, 6, und Luca, 4, in Los Angeles und klagte gegenüber Bild.de: Nuo bezahle keinen Unterhalt, sie lebe am Existenzminimum.

Diese Probleme schienen für diejenigen Zuschauer zweitrangig, die sich täglich während der Sendung auf Twitter gegenseitig über ihn ausliessen. Mit ihren Sprüchen zu seiner Pornosucht übertrafen sie sich gegenseitig:

  • «Kann Patrick Nuo nicht mal Hand bei Joey anlegen, damit der arme Junge seine Freundin nicht mehr so vermisst.»
     
  • «Lance Armostrong ist nach Patrick Nuo jetzt schon der Zweite, der zugibt, jahrelang gespritzt zu haben.»
     
  • «Die Gefahr ist nicht ein Palmwedel, der von oben runterfällt, sondern dass irgendwo Patrick Nuo sitzt und sich einen von der Palme wedelt.»
     
  • «Jetzt kenne ich auch die Bedeutung von Patrick Nuos Song ‹Come on now›.»
     
  • «Achtung Flachwitz! Womit dreht Patrick Nuo seine Heimvideos? - Mit einem Cumcorder.»
     
  • «Patrick Nuo sind im Dschungelcamp die Hände gebunden und Youporn geht es wirtschaftlich schlecht. Das kann doch kein Zufall sein.»
     
  • «Endlich weiss Patrick Nuo mal, wie es ist, wenn einem etwas ins Gesicht spritzt.»
     
  • «Perfekte Dschungelprüfung für Patrick Nuo. 60 Minuten in einem Raum mit internetfähigem PC sperren und ihm sagen, er darf ihn nicht nutzen.»

Ist sich Patrick der Reaktionen bewusst? Kaum. Denn im Camp selbst war seine Vorliebe für Sexfilmchen kaum mehr ein Thema, selbst das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich scherzte bald lieber über andere. Aber in den Gedächtnissen der Zuschauer wird Nuo wohl weiterhin «Porno-Patrick» bleiben. Und so erwartet ihn in der realen Welt vor allem eines: Häme. 

Alles zu «Ich bin ein Star - holt mich hier raus!» finden Sie im SI-online-Dossier zum Thema.

«Ich bin ein Star - holt mich hier raus!» läuft bis zum 26. Januar 2012 jeweils ab 22.15 Uhr auf RTL.

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