Roger Federer So feiert er mit den Zwillingen Weihnachten

Die Saison des Tennis-Stars und frisch gekürten «Sportler des Jahres» ist vorbei und Weihnachten steht an. Mit der «Schweizer Illustrierten» spricht Roger Federer über seine Kindheitserinnerungen, Heimweh und das gemeinsame Christbaum schmücken mit seiner Familie.
Am Sonntag nahm Roger Federer seinen fünften Sport Award entgegen. Jetzt geniesst er die Festtage mit seiner Familie in Dubai. «Ich hoffe, dass wir Weihnachten im nächsten Jahr daheim verbringen können.»
© Reuters / Keystone Am Sonntag nahm Roger Federer seinen fünften Sport Award entgegen. Jetzt geniesst er die Festtage mit seiner Familie in Dubai. «Ich hoffe, dass wir Weihnachten im nächsten Jahr daheim verbringen können.»

ROGER FEDERER, 31, ÜBERS FESTE FEIERN:
«Ich bin nicht so der Party-Typ. Ich mag es ruhig, sitze lieber in einer Lounge und stosse mit meinen engsten Vertrauten an auf die Freundschaft oder auf das, was wir erreicht haben. Ich verspüre keinen Drang mehr, Party zu machen. In meiner Jugend gabs das mal, aber auch damals nicht exzessiv.»

...ÜBER HEIMWEH:
«Ich bin zwar einer, der ständig reist, aber ich fühle mich nur in der Schweiz wirklich zu Hause. Dieses Jahr ist das Gefühl noch stärker als früher, dass ich die Schweiz mehr denn je vermisse. Seit wir die Kinder haben, ist das Heimweh gewachsen.»

...ÜBER DIE TATSACHE, DASS SEINE ZWILLINGE IN WECHSELNDEN HOTELZIMMERN STATT IN KINDERZIMMERN LEBEN:
«Sie sind sich das gewohnt. Wir richten dann meist eine Kinderecke ein, dekorieren die Zimmer, hängen vielleicht ein Bild oder eine Zeichnung auf, die Myla und Charlene gefällt. Gerade mit dem Leben, das ich heute führe - viel beschäftigt, mit Kindern, mit einigen Leuten, die mich begleiten, mit so viel Gepäck -, will ich wissen, was mich am anderen Ende der Welt erwartet. Wenn wir ins Zimmer kommen, richten wirs uns innerhalb von drei Stunden so ein, dass wir uns wohlfühlen.»

...ÜBER WEIHNACHTEN HEUTE UND FRÜHER:
«Ich kann mich an Kirchenbesuche erinnern an Weihnachten. Wir gingen oft zu den Grosseltern, hatten einen geschmückten Weihnachtsbaum. Es wurde gesungen. Eigentlich sehr traditionell. Später war ich dann viel auf Reisen bei Juniorturnieren in Amerika und sonst wo, und Weihnachten fand nicht mehr in diesem Rahmen statt. Die vergangenen paar Jahre blieben wir über die Feiertage in Dubai und schafften es nicht, mit den Kleinen noch schnell für vier Tage in die Schweiz zu fliegen, um zu feiern. Ich hoffe, dass wir Weihnachten im nächsten Jahr daheim verbringen können. Das vermisse ich schon sehr unterdessen. Vor allem wegen der Zwillinge. Sie sollen sehen, wie man in der Schweiz Weihnachten feiert. Es ist halt eines der Opfer, die ich für den Sport bringe.»

...ÜBER CHRISTBAUM SCHMÜCKEN:
«Ja, natürlich lege ich mit Hand an. Manchmal passiert es, dass ich vom Training zurückkomme und der Baum schon gemacht ist. Aber ihn ins Haus tragen, und die Nadeln sind überall: Das gibt es auch im Federer-Haushalt. Ein Traum.»

Das ganze Interview mit Roger Federer finden Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 51 - ab 17. Dezember am Kiosk oder auf Ihrem iPad.

 

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