Eva Nidecker So klappt's auch mit dem WG-Partner

Als Jurorin im Finale der M-Budget-WG muss sich Eva Nidecker mit dem WG-Leben auskennen. SI online erzählt sie von ihren Erlebnissen und sagt, welche Fehler man sich auf keinen Fall erlauben darf.
Eva Nidecker hat positive und negative Erfahrungen während ihrer WG-Zeit gesammelt.
© ZVG. Eva Nidecker hat positive und negative Erfahrungen während ihrer WG-Zeit gesammelt.

Momentan lebt Ex-Moderatorin Eva Nidecker in Paris, arbeitet für Médecins Sans Frontières und geniesst ihren Single-Haushalt. Die Zeiten, in denen sie in Wohngemeinschaften lebte, sind vorbei. Trotzdem kann sie sich noch gut an diese erinnern - und reist darum für die Final-Sendung der «M-Budget-WG» auf joiz.tv vom Donnerstag extra in die Heimat zurück. Als Gast-Jurorin nimmt sie neben Marco Fritsche und Moderator Stefan Büsser Platz auf der Couch. Sie wird mitentscheiden, wer die Wochenaufgabe gewinnt und Wochensieger wird.

Dreimal lebte sie in einer Zweier-WG. Das A und O vor dem Zusammenziehen ist der richtige Partner, weiss sie. «Mir ist einmal passiert, dass ich mit jemanden eine WG gegründet habe, den ich nicht so gut kannte. Das war ein Fehler. Es gab viel Streit», erzählt sie SI online. Trotzdem hielten sie es ein Jahr miteinander aus. Wichtig sei zudem, gleich zu Beginn die Aufgaben wie Putzen, Altpapier sammeln oder einkaufen klar zu verteilen, damit sich Spannungen vermeiden lassen.

Rückblickend auf ihre WG-Jahre meint Nidecker, dadurch rücksichtsvoller und anpassungsfähiger geworden zu sein. «Hätte ich immer alleine gelebt, wäre ich heute wohl egoistischer unterwegs.» Nachteile sieht sie im allmorgendlichen Warten vor dem Badezimmer und das Fehlen der eigenen Privatsphäre. «Hat einer einen Partner und bringt ihn immer wieder mal mit, kann das für den anderen in der WG durchaus anstrengend sein.»

Eva Nidecker empfiehlt, folgende Punkte im WG-Leben zu beachten:

  • ÄMTLILISTE: «Es ist wichtig, von Anfang an die Aufgaben klar zu verteilen. So kommt es nicht unterschwelig zu unangenehmen Spannungen.»
  • KOMMUNIKATION: «Wenn einen etwas stört, direkt das Problem beim Namen nennen.»
  • AUSWAHL: «Den zukünftigen Wohnpartner genau anschauen und sich überlegen, ob er auch wirklich zu einem passt.»

Das grosse Finale der M-Budget-WG mit Eva Nidecker, Marco Fritsche und Stefan Büsser: Donnerstag, 10. November, 17.30 Uhr auf joiz.ch:

Auch interessant