Géraldine Knie So war die Geburt von Chanel Marie

Nachwuchs! Am 4. März kam Chanel Marie zur Welt – die Tochter von Géral­dine Knie, 38, und ihrem Mann Maycol Errani, 27. Zum Circus-Saisonstart am 24. März wird die Pferde-Dompteuse noch nicht in der Manege stehen.
Géraldine Knie und Maycol Errani sind seit Dezember 2009 verheiratet.
Géraldine Knie und Maycol Errani sind seit Dezember 2009 verheiratet.

Schweizer Illustrierte: Frau Knie, herzlichen Glückwunsch zur Geburt von Chanel Marie! Sie klingen etwas müde …
Géraldine Knie: Das stimmt. Aber mir geht es sehr gut.  Wir haben das Spital verlassen und sind seit Kurzem wieder zu Hause im Wohnwagen.

Wie war der Empfang?
Sehr herzlich! Alles war voller Blumen und Geschenke. Alle Zirkusmitglieder sind vor der Tür Schlange gestanden, um die Kleine zu sehen. Und mein neunjähriger Sohn Ivan rief: «Chömed, mini Sorella go luege!»

Ist das Kinderzimmerchen schon eingerichtet?
Noch nicht. Denn wir bekommen bald einen neuen Wohnwagen, und dort hat sie dann ein Zimmerchen in Weiss und Beige.

Wer unterstützte Sie bei der Geburt?

Meine Männer! Eigentlich wollte ich alle  drei dabeihaben. Aber für Ivan wäre das zu viel gewesen. So waren mein Mann und mein Vater dabei.

Beschenkte Sie Ihr Mann zur Geburt?
Mein Geschenk von Maycol erhielt ich schon während der Schwangerschaft – einen Ring von Cartier.

Und wie macht sich Maycol als Papi?
Er ist ein Naturtalent! Er konnte im Nu Windeln wechseln. Die Frauen, die es mit  ihm lernten, hatten fünfmal so lang.

Wie kamen Sie auf den Namen Chanel?
Dieser Name gefiel uns schon immer. Er ist melodiös und klingt in allen Sprachen gut.

Wem gleicht Chanel Marie?

Sie sieht aus wie mein Mann. Sie hat ganz dunkle Haare. Und sie ist lieb und schläft schon durch wie Ivan.

Welches Wiegenlied hört Chanel zum Ein­schlafen?
«Voyage en Afrique» – aus einer Spieluhr mit ganz vielen Tierchen dran.

Wie reagierte Ivan auf sein Schwesterchen?
Er ist ganz vernarrt in sie. Er kontrolliert,  ob sie genug gegessen hat, ob ihre Stofftiere weich genug sind und ob alle, die sie an­fassen wollen, die Hände gewaschen haben.

Das klingt nach grosser Liebe!
Es ist grosse Liebe! Kürzlich sagte Ivan zu mir: «Weisst du, Mami, jetzt bist du nicht mehr Zirkusprinzessin. Das ist Chanel. Du bist Zirkuskönigin!»

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