Stress' Freundin plaudert am ZFF über Video-Ambitionen Solothurner Topmodel Ronja Furrer: «Ich filme Boxkämpfe»

Am zweiten Abend des Zurich Film Festivals haben sich Topmodel Ronja Furrer und Sänger Seven auf dem grünen Teppich gezeigt. Beide sind extra aus anderen Städten nach Zürich gereist – wenn auch ihre Anreisen nicht ganz vergleichbar sind.
Ronja Furrer
© Hervé Le Cunff

Ist begeisterte Boxerin: das Schweizer Topmodel Ronja Furrer.

Sie ist extra von New York via Paris ans Zurich Film Festival angereist: Das Solothurner Topmodel Ronja Furrer, 26. «Und ich habe den langen Weg aus Luzern auf mich genommen», scherzt Sänger Seven, 39. Die beiden sind Gast am Apéro riche von Samsung und der Galapremiere von «The Sisters Brothers». Im Film ergaunern Joaquin Phoenix und John C. Reilly, der persönlich den Film präsentierte, ihr Geld als Brüder im Wilden Westen mit Raubzügen.

John C. Reilly
© Hervé Le Cunff

Schauspieler und Produzent John C. Reilly stellt seinen Film «The Sisters Brothers» persönlich in Zürich vor.

Etwas derart Kriminelles hat Musiker Seven in seinem Leben bisher nicht begangen, «aber als Kind habe ich mich mit Freunden jeweils in den Pausen, wenn sich die Türen geöffnet hatten, ohne zu zahlen ins Kino in Wohlen geschlichen.»

Nach Musik und Basketball sind Filme seine Leidenschaft – einmal für einen Film die ganze Musik zu komponieren gar sein Traum. «So wie ‹Batman 1›», sagt er. «Prince hat den Film mit seinem Soundtrack zu einem einzigen langen Musikclip gemacht.» Ein kleiner, bescheidener «Traum» geht für ihn bereits an diesem Abend in Erfüllung. Gattin Zahra begleitet ihn ins Kino und sie können einen kinderfreien Abend geniessen. «Meine Frau geht ansonsten leider gar nicht gerne ins Kino.»

Seven
© Hervé Le Cunff

Sänger Seven und Gattin Zahra geniessen am Zurich Film Festival einen Kinoabend ohne ihre zwei Söhne (8 und 1 Jahr alt).

Ronja Furrer schaut sich ab und an einen Film in New York an. «In den US-Kinos ist es viel lauter und sehr kalt», sagt sie. «Und über die Popcorn kannst du an der Maschine so richtig fliessende Butter laufen lassen.»

Ronja, welcher Film hat Sie zuletzt berührt?
Ich bin Boxen-Fan und boxe seit einem Jahr selber. Ich bin vom Sport sehr angefressen. In Paris sah ich nun «Sparring». Der französische Film handelt von einem Mann, der kein Boxtalent besitzt, aber sich gegen Geld abschlagen lässt, um seine Familie ernähren zu können. Der Ehrgeiz und Kampfgeist der Figur haben mich beeindruckt.

Wie kamen Sie zum Boxen?
Bei einem Job in Ohio arbeitete ich mit einem professionellen Fighter zusammen, der mir sein Studio in New York gezeigt hat. Und jetzt trainiere ich dort seit einem Jahr bestimmt dreimal die Woche, und wenn ich kann sogar täglich.

Welche Filme können Sie sich immer wieder anschauen?
Zum Beispiel «Pippi Langstrumpf», mein allererster Film, oder welche mit Pferden wie «Der Pferdeflüsterer».

Welche Filmrolle würde Sie reizen?
Eine im «Wild Wild West» und gerne mit Pferden.

Ronja Furrer
© Hervé Le Cunff

Topmodel Ronja Furrer ist für den Samsung-Abend extra aus New York angereist und bleibt gerade einmal für zweieinhalb Tage in der Schweiz. Freund Stress konnte sie leider nicht an die Galapremiere begleiten: «Andres ist am Arbeiten.»

Wo schauen Sie sich Filme an?
Wenn im Kino, dann mehrheitlich in New York, ansonsten im Flugzeug, da ich oft unterwegs bin. Manchmal downloade ich Serien von Netflix aufs Handy.

Sie sind oft in verschiedenen Ländern unterwegs. Wie viele Handys haben Sie?
Nur eines mit einer amerikanischen Nummer. Und ich brauche es mehrheitlich für Mails und Whatsapp. Wenn ich sonntags mit Andres (Furrers Freund, Rapper Stress, Anm. d. Red.) skype, benutze ich meinen Laptop. In den sieben Jahren Beziehung haben wir noch nie Facetime oder Videocall benutzt. Ich mags überhaupt nicht, finde es extrem komisch.

In den sieben Jahren Beziehung haben wir noch nie Facetime oder Videocall benutzt.

Machen Sie mit dem Handy auch Videos?
Ja, aber nicht von mir selber, sondern von Dingen, die mich inspirieren. Kürzlich war ich zum Beispiel an einem Boxkampf und habe davon Videos gemacht. (lacht)

Ihr Freund Stress boxt auch. Haben Sie schon einmal zusammen trainiert?
Ja, ja oft. Er kommt mit mir in New York mit ins Training und ich trainiere mit ihm hier in der Schweiz. Und wir machen auch «Sparrings» zusammen. Die sind eher lustig. Andres boxt aber bereits seit fünf, sechs Jahren und ist technisch besser als ich – noch! Er könnte einmal zuschlagen und ich würde am Boden liegen, so weit lassen wir es natürlich nicht kommen. Aber einen Sport zusammen teilen zu können, tut so gut. Wir gehen auch oft zusammen surfen.

Auch interessant