Sophie Hunger Sie braucht eine Auszeit

Koffer packen und einfach mal weg. Genau das macht Sophie Hunger nach ihrem letzten Konzert. Wie lange sie weggeht, kann und will die Sängerin noch nicht sagen. 
Sophie Hunger sitzt beim Konzert am Klavier
© Dukas

Weg aus der Schweiz, rein ins Ungewisse. Sophie Hunger freut sich auf ihre Ferien in Kalifornien.

Es gibt Momente, da hat Sophie Hunger das Gefühl, das Leben um sie herum löse sich auf. Besonders dann, wenn sie nach Hause kommt und lieber wieder kehrtmachen würde. Das Hotel wäre für die 30-jährige Sängerin die bessere Alternative, «weil es daheim beinahe unheimlich ist», sagt sie im Interview mit «20 Minuten». In diesem Jahr hat die gebürtige Bernerin über einhundert Konzerte gespielt, das ging an ihre Substanz. «Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, eine Pause zu brauchen. So weitermachen geht jedenfalls nicht.» 

Deshalb wird die Musikerin sich verabschieden. Von der Schweiz und ihren Fans - unmittelbar nach ihrem letzten Konzert am 22. Dezember im Zürcher Volkshaus. «Ich kann es kaum erwarten, zu verschwinden, und freue mich auf das Ungewisse.» Manchmal lese sie ihren Namen oder sehe ein Foto von sich - da könnte sie förmlich «kotzen». Sie möchte jetzt einfach mal weg von der Öffentlichkeit und probiere mit ganzem Herzen, Ferien zu machen. 

Vorerst flüchtet Sophie Hunger nach San Francisco. Wie lange sie dort bleibt, kann sie noch nicht sagen. «Vielleicht komme ich nach zwei Wochen heim oder nach zwei Jahren oder nach zehn Jahren.» 

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