Roger Federer in New York Spielt er am US Open oder gehts nur um Turnschuhe?

Tennisfans hoffen darauf, dass Roger Federer am bevorstehenden US Open spielen wird. Das ist noch unklar, da der Schweizer kürzlich ein Turnier wegen einer Verletzung absagte. Der King ist zwar aktuell in New York, doch der Grund für seine Reise in den Big Apple könnte ein anderer sein.
Roger Federer und Anna Wintour in New York
© Neil Rasmus/BFA/REX/Shutterstock

Roger Federer bei der Eröffnung des RF19 Pop-up-Shops in New York. Mit dabei unter anderem Vogue-Chefredaktorin Anna Wintour (l.).

Die Tenniswelt war enttäuscht, als Roger Federer, 36, das ATP-1000-Turnier in Cincinnati sausen lassen musste. Der Schweizer verletzte sich zuvor im Finale vom Canadian Open gegen Alexander Zverev, 20. Es ist der Rücken, der Federer wieder einmal Sorgen bereitet.

Und immer noch ist offen, ob King Roger am Montag am US Open auf dem Platz stehen wird. Aber: In New York ist er jedenfalls schon mal, wie er selbst auf Twitter zeigt. Einige sehen in seinem Tweet Grund zu Hoffnung. Doch es könnte auch eine andere Verpflichtung sein, die den Tennisstar in die Metropole lockte.

Federer nahm an Eröffnung von Pop-up-Store teil

Gestern Dienstag nahm Federer an der Eröffnung des RF19 Pop-up-Stores in Manhattan teil. Es handelt sich um eine Galerie, die vom vom 23. bis 27. August geöffnet ist und die «Errungenschaften Federers aus der Sicht der New Yorker Sneaker-Kultur» zeigt. Das berichten verschiedene Branchenportale.

Nun, die Galerie ist eben auch ein Shop, der Nike-Turnschuhe verkauft. Da Federer beim Label unter Vertrag steht, war klar, dass er an der Eröffnung teilnimmt und Werbung für die Sneaker macht.

Am Anlass traf er einmal mehr Anna Wintour. Die 67-jährige Chefredaktorin der amerikanischen «Vogue» zeigte sich in Vergangenheit öfters mit den Federers. Die mächtigste Frau der Mode-Welt ist mittlerweile mit der Familie befreundet.

Roger Federer und Anna Wintour in New York
© Neil Rasmus/BFA/REX/Shutterstock

Roger Federer drückt «Vogue»-Chefin Anna Wintour. Die beiden sind Freunde.

«Ich fühle mich wieder wie ein Junior»

Kann es sein, dass der PR-Event der einzige Grund für Federers Erscheinen in New York war? Es gibt drei Gründe, weshalb die Fans weiter hoffen dürfen, dass er doch auch auf dem Tennisplatz stehen wird! Erstens haben die Organisatoren des US Open ein Video auf Twitter veröffentlicht, in dem der Schweizer vom neuen verschliessbaren Dach über dem Centre Court schwärmt. Dabei sagt er: «Ich fühle mich wieder wie ein Junior!»

Zweitens wurde Federer auf dem Centre Court gesichtet, wo er Konkurrent Rafel Nadal, 31, getroffen hat.

Und drittens ist das Turnier eine grosse Chance für Federer: Er kann, je nach Ausgang, erstmals seit 2012 wieder auf der Weltrangliste den ersten Platz erklimmen.

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