Das Interview vor der Sommerpause Aeschbi träumt vom Papst

Ab gehts in die Provence: Kurt Aeschabcher spricht mit SI online über Wunschgäste, seine Ferienpläne und die Herkunft seiner Augenringe.
Kurt Aeschbacher SRF Late-Night-Talk
© Marco Grob

Kurt Aeschbacher ist seit 2001 jeden Sonntag Abend mit «Aeschbacher» auf Sendung. 

Late-Night-Talker Kurt Aeschbacher, 68, geht in die Sommerpause. Am Sonntagabend hat er die Highlights in seiner Sendung mit fast 3000 Gäste Revue passieren lassen. Jetzt bricht er auf in die Ferien.

Herr Aeschbacher, welcher Gast brachte Sie so richtig an Ihr Limit?
Es sind immer die Gäste, die sich nicht wirklich auf ein spontanes Gespräch einlassen, sondern einzig ihre vorbereiteten Parolen loswerden möchten. Deshalb bin ich bei Einladungen von Politikern sehr vorsichtig.

Welche Einladung bereuen Sie heute?
Keine, denn aus jeder Begegnung lernt man etwas.

Sie hatten schon über 3000 Gäste. Wer fehlt in Ihrer Galerie?
Der Papst. Eine Sendung «Aeschbacher» aus der Sixtinischen Kapelle wäre doch der Hammer.

Sie verabschieden sich in die Sommerpause. Wohin gehts?
Ich geniesse ab morgen meinen Garten in der Provence.

Wer begleitet Sie?
Sicher unser Fido Bombay. Und ganz viele Freunde, die in meinem Steinhaufen vorbeischauen.

Worauf freuen Sie sich am meisten in den Ferien?
Auf die Langeweile, das süsse Nichtstun und auf lange Gespräche in lauen Sommernächten.

Sie sind sehr modebewusst. Wie stylen Sie sich für den Sommer?
Mit Badehosen und T-Shirts. Von «stylen» ist da keine Rede.

Womit werden Sie die meiste Zeit verbringen?
Mein Strand ist das Schwimmbassin vor dem Haus und die Beschäftigungstherapie Rosenschneiden, Unkrautjäten und Schneckenjagen.

Treiben Sie in den Ferien auch Sport?
Wenn Gartenarbeit unter Sport läuft, dann ja und zwar heftig.

Nehmen Sie Bücher mit in die Auszeit?
Eine ganze Bibliothek all jener Bücher, die ich durchs Jahr kaufte und dann doch die Zeit fehlte, sie zu lesen.

Sie gehören also nicht zu den Serienjunkies?
«The House of Cards» und «The Crown» haben es mir angetan. Davon komme ich fast nicht weg, was sich dann jeweils am nächsten Morgen mit den Ringen unter den Augen zeigt.

Was darf in Ihren Sommerferien nicht fehlen?
Die Zeit für Freunde, die durchs Jahr manchmal ein wenig fehlt.

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