Eddine Belaid Der Hairstylist verschönerte die New York Fashion Week

Es ist nicht nur für Models eine Ehre bei der New York Fashion Week mitzulaufen. Auch Coiffeure wissen bei einem Booking genau, dass sie zu den ganz Grossen im Geschäft gehören. Der in Zürich sesshafte Eddine Belaid war dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei.
Eddine Belaid Fashion Week New York
© ZVG

Er macht die Haare schön: Eddine Belaid (l.) an der Fashion Week New York. In Zürich besitzt einen Salon und einen Barber-Shop in der Enge. 

Sitzend in der Front-Row lässt sich so eine Fashion Week in vollen Zügen geniessen: Die schönsten Models der Welt defilieren über den Laufsteg, im Publikum sitzen die Stars - und am Ende der Show kennen die Zuschauer bereits die neuen Trends der kommenden Saison. Hinter der Bühne verliert die ganze Veranstaltung aber an Glamour: Hektik, Chaos und Stress liegen in der Luft. An der Fashion Week in New York hat ein in Zürich wohnhafter Deutscher hautnah miterlebt, was die meisten nie zu sehen bekommen. «Ich war das erste Mal bei der Fashion Week dabei und es war einfach nur überwältigend», sagt Eddine Belaid, 40, im Gespräch mit SI online.

Drei Tage vor Start der Modewoche reiste er an. Erst das Vergnügen, dann die Arbeit - lautete seine Devise. Den Blick vom Rockefeller Center auf das Empire State Building liess sich eben auch Eddine Belaid nicht gerne nehmen. Drei Tage nach Ende der Fashion Week verlängert er schliesslich seinen Aufenthalt in der Millionen-Metropole. Dazwischen stand er bei 14 Shows im Einsatz.

Die angemietete Wohnung in Manhattan verliess er jeweils am frühen Morgen, nach Hause kam er erst wieder spätabends. Er frisierte unter anderem die Models von Modeschöpfer Brian Lichtenberg oder Ghemma Kang. Letztere ist übrigens die Designerin von Madonnas Kostümen. Bis zu 15 Stylisten und rund 50 Models tummelten sich dann Backstage - für genau eine einzige Show. «In New York sind die Dimensionen und der Aufwand viel grösser, als ich es zum Beispiel von Berlin her gewohnt bin. Da wird ausnahmsweise mal nicht gespart.» 

Und genau weil es so viel zu tun gab, konnte sich Eddine Belaid nicht um jede Frisur persönlich kümmern. Das derzeit sehr gefragte Model Elliott Sailors - das sich entschied, nach ihrem 30. Geburtstag fortan auch als Mann zu modeln - übergab er in die Hände eines anderen. «Leider», sagt er. Wirklich enttäuscht war der Hairstylist aber nicht: Schliesslich gab es noch ganz viele andere Berühmtheiten zu bestaunen. Wie etwa die Hilton-Schwestern in der ersten Reihe von Brian Lichtenberg. «Aber ich bin nicht der Typ, der hingeht und gemeinsame Fotos schiesst.»

Zwar hielt er Paris Hilton nicht mit der Kamera fest, dafür aber zahlreiche Eindrücke von knapp zwei Wochen New York. Das Resultat sehen Sie in der Bildergalerie.

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