Hüppi, Fiala & Co. Stars verraten ihre Liebes-Geheimnisse

Zum ersten Mal seit Jahren ist die Scheidungsrate rückgängig. Trotzdem geht jede zweite Ehe in die Brüche. Matthias und Cornelia Hüppi, Simone und Matthias Niggli-Luder sowie weitere prominente Paare erzählen der «Schweizer Illustrierten», was sie zusammenhält und wie sie Krisen meistern.

MATTHIAS & CORNELIA HÜPPI - GEMEINSAM EIGENSTÄNDIG
Die 25 Ehejahre der beiden waren stets geprägt von seinem Beruf: Als SRF-Sportreporter ist Matthias Hüppi, 54, häufig unterwegs. Zeit, für ein geregeltes Familienleben bleibt kaum. «Im gleichen Rhythmus wie er zu leben, ist unmöglich», sagt Cornelia, 45. Deshalb hat sie sich entschieden, den Freiraum zu nutzen. Wenn Matthias unterwegs gewesen war, «bin ich nie zu Hause herumgesessen und habe gewartet, bis er wieder nach Hause kommt». 

ERICH VOCK & HUBERT SPIESS - LIEBER STREIT ALS DESINTERESSE
Es ist Hubert Spiess, 48, Chaos, das Erich Vock, 50, des Öfteren auf die Palme bringt. «Das zeigt, dass mir unsere Beziehung nicht egal ist», sagt der Schauspieler. Vor 19 Jahren haben sich die beiden am Theater kennengelernt, vor neun Jahren liessen sie sich als Ehepaar registrieren. «Weil wir zueinander stehen, um einander gegenseitig abzusichern, aber auch, um ein politisches Zeichen zu setzen.» Ihr Liebesrezept: «Man darf einander nicht gleichgültig werden.»

SIMONE & MATTHIAS NIGGLI-LUDER - EIN REISLI ZUR BELOHNUNG
Die einjährigen Zwillinge Lars und Anja und die vierjährige Malin halten Simone, 34, und Matthias, 39, Niggli-Luder ganz schön auf Trab. Da bleibt nicht mehr so viel Zeit für ein «I ha di gärn» wie früher. Dennoch nehmen sich die Triathletin und ihr Trainer auch nach 18 Jahren noch bewusst Zeit für sich. Es ist zur Tradition geworden, dass Matthias Simone nach einem gewonnenen Wettkampf jeweils eine Reise zu zweit schenkt. Wohin, weiss sie nie. 

DORIS & JAN FIALA - EHEMOTTO: «QUAND MEME!»
Dr. Hans Vontobel hat ihnen ihr Ehemotto mit auf den Weg gegeben. Auch wenn die Zeiten mal schwierig seien, trotzdem nicht aufzugeben, trotzdem verzeihen, trotzdem weitermachen. «Eine lange Beziehung zu führen und zu erhalten, ist ein bewusster Akt, man muss es wollen», sagt die Zürcher Nationalrätin. Vor 38 Jahren lernte sie den Jan in der Zolliker Badi kennen, seit 31 Jahren sind sie verheiratet. Drei Kinder haben sie gemeinsam gross gezogen, sie seien immer die Quelle des Glücks gewesen. «Aber man darf nicht alles nur schönreden. Kinder sind in jeder Beziehung eine riesige Herausforderung.» 

Wie Sängerin Rahel Tarelli und Ehemann Martin Vollenweider verschiedene Schicksalsschläge überstanden haben, was Ex-Nati-Trainer Köbi Kuhn und seine Gattin Alice zusammenhält und wie Monika Kaelin und Fritz Künzli ihre Beziehung gerettet haben - Sie lesen es in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 48. Erhältlich ab Montag, 26. November 2012, am Kiosk und auf dem iPad.

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