Vize-Mister-Schweiz Stefan Tobler wehrt sich gegen Läster-Vorwürfe

Es habe der Falsche den Mister-Schweiz-Titel gewonnen, wetterte der Zweitplatzierte Stefan Tobler gegen Jan Bühlmann. Auf SI online nimmt der Velokurier aus Zürich Stellung.

«Es ist Scheisse. Jan ist faslch und die Leute am TV haben es nicht gemerkt», zitiert 20 Min.ch den Vize-Mister-Schweiz Stefan Tobler, 28. Kurz nachdem Jan Bühlmann zum Mister Schweiz gekürt würde, tönte dies allerdings noch anders. «Ich gönne Jan den Sieg und bin glücklicher Zweiter.»

Was nun? SI online fragte beim Zürcher Velokurier nach. «Klar, stört es mich, dass ich nicht den Titel gewonnen habe. Ich müsste lügen, wenn ich das Gegenteil behaupten würde. Aber Jan ist auch mein Favorit gewesen.» Und darum freue er sich für ihn und rät ihm schmunzelnd: «Wehe, du gibst in deinem Amtsjahr nicht dein Bestes.»

Während der gesamten Vorbereitungszeit hätten sich die beiden gut verstanden. «Es ist nie etwas vorgefallen», so Tobler und ergänzt, «auch wenn wir unterschiedliche Interessen hatten und wussten, dass wir wohl die härtesten Konkurrenten sind.»

Den Titel holte sich nun Jan, 22,
was aber keinen Nachteil für Stefan bedeuten muss. Noch hat er zwar keinen Vertrag in der Tasche, Gespräche aber stünden an. «Ausserdem hatte Xenia Tchoumitcheva als Vize-Miss auch grossen Erfolg», weiss Tobler.

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