«Suchen Sie sich nach dem Werfen einen richtigen Job» Schwangere Steffi Buchli wehrt sich gegen Kritik

Bitterböse Worte gegen Steffi Buchli! Ein Facebook-Nutzer empört sich, dass sich die werdende Mutter bald - «auf Kosten der Steuerzahler» - in die Babypause verabschiedet. Das lässt die Sportmoderatorin nicht auf sich sitzen.
Steffi Buchli SRF Sport schwanger Baby
© Christian Dietrich

Steffi Buchli beim kürzlichen Shooting mit der «Schweizer Illustrierten»: Die SRF-Moderatorin bekommt im Februar ihr erstes Kind.

Im August sorgte Steffi Buchli, 37, für Aufregung, weil sie einen Kritiker auf Facebook outete - inklusive dessen Handynummer. «Pizza-Bestellungen nimmt er keine entgegen, habs probiert», kommentierte die SRF-Sportmoderatorin. Ihr Post ging viral, die öffentliche Empörung war gross. Buchli krebste anschliessend zurück: «Als ich merkte, welch grosses Echo dies auslöst, habe ich seine Nummer aus freien Stücken gelöscht.» 

Jetzt wehrt sie sich auf ihrer Facebook-Seite erneut gegen einen Hater. Diesmal hat sie ihn aber unkenntlich gemacht: Der Name ist gestrichen, das Profilbild verpixelt.

Grund für die Wut des Users: Buchlis bevorstehender Mutterschaftsurlaub. Die Fernsehfrau erwartet im Februar ihren ersten Nachwuchs, wird sich deshalb demnächst in die Pause verabschieden. In eine kurze Pause wohlgemerkt: Schon im Mai will sie ihr Comeback geben, wie sie kürzlich im Schwangerschafts-Interview mit der «Schweizer Illustrierten» verriet. «Es ist geplant, dass ich auf die Eishockey-WM Anfang Mai 2016 wieder für SRF im Einsatz bin. Solch tolle Projekte möchte ich auf keinen Fall aufgeben. Mein Beruf erfüllt mich mit Freude. Es würde mir und dem Baby nicht gut gehen, wenn ich diese Herausforderung nicht hätte.»

Für den Kritiker trotzdem zu viel des Guten. Er wählte bitterböse Worte gegen die schwangere Moderatorin: «Mutterschaftsurlaub auf Kosten der Steuerzahler - und offensichtlich auch noch stolz darauf.» Und er forderte Buchli auf: «Suchen Sie sich nach dem Werfen gefälligst einen richtigen Job... Grüsse eines Zwangsgebührenbezahlers.» Buchli postete einen Screenshot des Kommentars und reagierte mit einem Sonnenbrillen-Emoji: «Bämm!» Sie sei ja noch nicht einmal im Urlaub. «Aber immerhin bald Feierabend! Herzlich, Steffi.»

Bämm! #dabeihabinochnichtmalurlaub Aber immerhin bald Feierabend! Herzlich, Steffi

Posted by Steffi Buchli on Donnerstag, 7. Januar 2016


Die Unterstützung ihrer Fans hat Buchli auf sicher: «Lass diese primitiven Worte eines noch primitiveren Menschen nicht an Dich und Dein Baby ran!», ist einer von vielen Kommentaren auf ihren Post. Oder: «Kopf hoch, Büchli raus und sich ab den Menschen erfreuen, die Dir das Glück gönnen!»

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