Susanne Kunz sitzt in der «DGST»-Jury «Manchmal dachte ich: ‹Hör auf damit!›»

Am 20. Februar geht «Die grössten Schweizer Talente» in die nächste Runde. Mit dabei ist zum ersten Mal auch Susanne Kunz. Die Moderatorin nimmt für einmal Platz auf dem Juroren-Stuhl. Wie es für ihre Kinder ist, die Mama im TV zu sehen, über Arbeitsteilung und Selbstzweifel spricht Kunz in einem Interview.
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© SRF/Mirco Rederlechner

Susanne Kunz ist die einzige Frau in der «DGST»-Jury. Neben ihr amten noch Gilbert Gress, Bligg und Jonny Fischer als Juroren. 

Wenn Susanne Kunz vor der Kamera steht, gibt sie die Strahlefrau, jemanden, den so schnell nichts ins Wanken bringt. Doch die 37-Jährige zeigt auch andere Seiten. Gerade bei den Dreharbeiten für die «Die grössten Schweizer Talente»-Castings plagten die Jurorin Selbstzweifel. «In diesem Saal wuselt es vor Emotionen, da kam ich nicht umhin, in stillen Momenten meine Leistung zu hinterfragen. Manchmal dachte ich wirklich: ‹Hör auf damit, du kannst das nicht›», erzählt sie in der aktuellen Ausgabe der «Glückspost»Das gehöre aber zu ihrem Job - alles andere wäre «einfältig». 

Wenn am 20. Februar die Castingshow startet, dann ist vor allem Sohn Elfen, 10, ihr grösster Fan. «Er ist extrem stolz darauf, dass ich nun in der Jury sitze. Er findet es ‹mega cool›.» Auch einen Tipp habe sie von ihm bekommen: möglichst viel buzzern. Seine fünf Jahre jüngere Schwester Soane interessiert es hingegen weniger, was ihre Mutter da tut. «Als sie mal bei ‹1 gegen 100› in den Kulissen dabei war, fragte sie später, warum ich ständig rede, die Leute rumstehen und nichts passiert. Herrlich!»

Apropos Kinder: Sie und ihr Mann kümmern sich gleichermassen um den Nachwuchs. «Wir arbeiten beide etwa 70 Prozent. Jeder macht alles.» Es seien intensive Zeiten, weshalb sie auch mal froh sei, zur Arbeit zu können. «Aber ich komme auch immer gerne nach Hause. Die Familie gibt mir einen schönen Boden und ist das wunderbare Zentrum meines Lebens.» Räumlicher Lebensmittelpunkt ist derzeit noch die Schweiz. Sie könnte sich aber auch vorstellen, wieder mal eine Zeit lang ins Ausland zu gehen. Sie lebte schon in Paris, jetzt würde sie New York reizen. «Aber es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt für so ein Abenteuer.»

«Die grössten Schweizer Talente» ab 20. Februar jeweils Mittwoch und Samstag um 20.10 Uhr auf SRF 1.

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