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Neue Sendung auf SRF

Susanne Kunz sagt dem Klischee «Rabenmutter» den Kampf an

In einem neuen SRF-Format wird Susanne Kunz über die Sorgen und Freuden des Eltern-Daseins sprechen. Die Moderatorin will mit dem Klischee der arbeitenden Rabenmutter aufräumen.

Susanne Kunz

Susanne Kunz wird in einer neuen Sendung über die Herausforderungen als Mutter sprechen.

SRF

Mit «1 gegen 100» ist sie die Quiz-Königin des Schweizer Fernsehens. Zudem fegte sie in der Tanz-Show «Darf ich bitten?» über das Parkett und sass in der Jury von «Die grössten Schweizer Talente». Nun bekommt Susanne Kunz, 40, eine neue Online-Sendung.

Darin sollen die Tücken des Eltern-Daseins im Zentrum stehen, wie Stefano Semeria, Abteilungsleiter Jugend/Familie/Unterhaltung bei SRF, gegenüber der Medien-Plattform persoenlich.ch verrät. «Obwohl SRF immer wieder die Eltern und ihren Alltag zwischen Sorgen und Freuden thematisiert, haben wir kein Programm, das sich umfassend und regelmässig mit den Herausforderungen an das Elternsein beschäftigt», sagt Semeira.

Galerie: Die TV- und Bühnen-Highlights von Susanne Kunz

Was Susanne Kunz selber beschäftigt und was somit in ihrer neuen Sendung besprochen werden könnte, erzählt das zweifache Mami im «True Talk» von SRF.  

Gegen das Klischee der Rabenmutter

 

Sie wünscht sich etwa, dass das alte Klischee, arbeitende Mütter seien Rabenmütter, endgültig aus den Köpfen verschwindet. Zudem spricht die 40-Jährige offen über die Doppelbelastung, gleichzeitig Mutter und Karrierefrau zu sein. So bereue sie zwar gar nie, Kinder zu haben, sei aber manchmal sehr wohl überfordert.

Die Moderatorin gab unlängst zu: «Ich kann ziemlich gut damit leben, eine unperfekte Mutter zu sein». Manchmal bewundere sie aber andere Mütter dafür, wie gut sie organisiert seien. «Ich bin die Mutter, die immer am wenigsten dabei hat, die, die keine Arnikakügelchen oder Pflaster in der Handtasche mitführt.»

Zudem habe sie den ersten Schritt ihres erstgeborenen Kindes verpasst. «Aber den hat die Bäuerin, die früher auf dem Feld arbeiten musste, wohl auch nicht mitbekommen».

Von Fabienne Eichelberger am 28. Januar 2019