US-Medien zeigen Video von Rangelei mit dem Schweizer Hier packen sich die Cops Thabo Sefolosha

Saison-Ende für den Schweizer NBA-Star - und das ausgerechnet vor den Playoffs! Thabo Sefolosha hat sich bei der Verhaftung von Polizisten den Knöchel gebrochen. Bei der Auseinandersetzung am Mittwoch vor einem New Yorker Club gings zur Sache, wie ein Video nun zeigt.
Thabo Sefolosha NBA Basketball mit Polizei
© Dukas

Nach einer wilden Partynacht ist seine Saison vorbei: Thabo Sefolosha verliess das New Yorker Gericht humpelnd.

Gleich mehrere Polizisten werfen sich auf Basketball-Star Thabo Sefolosha, 30, um ihn zu überwältigen. Der 2-Meter-Riese aus der Westschweiz wird zu Boden gedrückt und anschliessend in Handschellen abgeführt. Das zeigt ein Video, das die US-Website Tmz.com veröffentlicht und in der Nacht auf Mittwoch vor dem «1 OAK» entstand. Sefolosha hatte im New Yorker In-Club mit Hawks-Teamkollege Pero Antic gefeiert.

Was ist in der wilden Partynacht passiert? Basketball-Star Chris Copeland von den Indiana Pacers und seine Frau wurden am frühen Mittwochmorgen bei einer Messerstecherei vor dem New Yorker Club niedergestochen. Als Sefolosha und Antic zum Tatort stiessen, gerieten auch sie ins Visier der Cops. Sie hätten erst die Polizeiarbeit behindert und anschliessend heftigen Widerstand geleistet, heisst es. «Als ich den Angeklagten verhaften wollte, drehte er seinen Körper weg, trat mit den Beinen um sich und machte es mir schwierig, Handschellen anzulegen», berichtet Polizist Johnpaul Giancona über die Verhaftung von Sefolosha.

Der Schweizer NBA-Star ist inzwischen wieder auf freiem Fuss. Er durfte nach der Anhörung ohne Hinterlegung einer Kaution wieder nach Hause. Der Vorfall wird ihn trotzdem noch eine Weile beschäftigen. Sefolosha hat sich beim Gerangel mit der Polizei verletzt und sich den Knöchel gebrochen. Die Basketball-Saison ist für ihn deshalb bereits zu Ende. Besonders bitter: Schon kürzlich musste er wegen einer Wadenverletzung 23 Spiele pausieren.

Sefolosha und Antic haben sich inzwischen in einem Statement dafür entschuldigt, für derart Aufregung gesorgt zu haben. Sie bestreiten jedoch vehemment die Vorwürfe. Am 18. Juni soll es zur Gerichtsverhandlung kommen.

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